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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


04.01.2008, Werneuchen - Rechenschaftsbericht der Jugendfeuerwehr

Wie immer liegt ein ereignisreiches Jahr 2007 hinter uns.
Von unseren regelmäßigen Beiträgen im Amtsblatt mal abgesehen, wird es mittlerweile Tradition das wir uns auch hier bei der Jahreshauptversammlung unserer „Großen“ äußern dürfen.
Zurzeit sind wir 5 aktive Kameradinnen und 16 aktive Kameraden, wovon uns leider 2 Kameradinnen und 5 Kameraden verlassen da sie das 18. Lebensjahr vollendet haben und nun bei den „Großen“ ihr wissen und können unter beweis stellen.
3 Kameradinnen und 2 Kameraden verstärkten unsere Truppe im letzten Jahr, was uns zeigt das unsere Schulung im Dezember 2006 in der Jugendbildungsstätte „Kurt Löwenstein“ doch nicht ganz umsonst war und wir endlich auch Zuwachs an Kameradinnen bekommen, denn „mehr Damen“ war ein ausdrücklicher Wunsch unserer Kameraden.
Als Jugendfeuerwehr steht natürlich der Feuerwehrdienst bei uns an erster Stelle. Deshalb treffen wir uns alle 14 Tage Samstagvormittag um das Feuerwehrhandwerk von der Pike an zu lernen. Von Wasserführenden Armaturen bis hin zur Sitzordnung auf unseren Fahrzeugen ist unser Dienstplan stets reichlich gefüllt.
Nicht so doll lief für uns der letzte Stadtausscheid, da es keine Altersklasse 1 und 2 mehr gibt mühte sich eine gemischte Mannschaft beim Löschangriff um einen Platz ab während die „Großen“ ihre erste Spassrally durchführten. Bei der Gruppenstaffette reichte es auch grad für den 4. Platz, da Tessi zwar super Musik machen kann aber immer noch nicht weiß wie man einen Feuerwehrgürtel zubekommt.
Erstmalig im letzten Jahr nahmen wir am Bundeswettbewerb in Rüdnitz teil den unsere 9 Kameradinnen und Kameraden natürlich auch bestanden.
Natürlich lernen und trainieren wir nicht nur für Wettkämpfe sondern unterstützen die „GROßEN“ bei jeder sich bietenden Gelegenheit, so passen wir alljährlich beim Weihnachts-
Baumverbrennen auf das Lagerfeuer auf und bei Fackel- bzw. Lampionumzügen sind wir als Sicherungs- und Begleitmannschaft ein fester Bestandteil, und auch letztes Jahr waren wir beim jährlichen Frühjahrsputz der „GROßEN und KLEINEN“ Zahlenmäßig die stärkere Mannschaft, vielleicht liegt es ja daran das wir den Rest des Jahres nicht immer ganz so ordnungsliebend sind wie es die „Großen“ von uns erwarten.
Bei unserem Sommerfest und Tatratreffen der Feuerwehr hatten wir diesmal sogar einen eigenen Stand. Wie auch schon zum Weihnachtsbaum verbrennen besserten wir als Waffelbäcker damit unsere schmale Jugendfeuerwehrkasse auf, übrigens auch ein Ergebnis
von unserer Schulung im Dezember, denn da wurde die Idee von Maxi und Swantje geboren.
Unser Wirken in der Jugendfeuerwehr besteht natürlich nicht nur aus lernen und helfen denn immerhin haben wir, genau wie die „GROßEN“, auch noch andere Bedürfnisse in unserer Gemeinschaft.
So radelten wir auch dieses Jahr zum Fängersee, diesmal unterhielten wir die anderen Badegäste mit einer riesigen Seeschlacht. Zwei Schlauchboote versuchten die Kameraden des gegnerischen Bootes ins Wasser zu verbannen um dann das führerlose Schlauchboot zu übernehmen, natürlich gab es keinen wirklichen Sieger aber viele lachende Gesichter und knurrende Mägen. Diesmal wurden Kammscheiben gegrillt die zwar ein bisschen einsam waren, da wir das Weißbrot schon auf der Hinfahrt verputzten aber in der allergrößten Not schmeckt das Fleisch auch ohne Brot.
Unser größtes Highlight ist natürlich unsere Sommerfahrt die letztes Jahr uns zum Hohenwarter Stausee führte wo wir lernten „Wie aus Wasser Strom wird“.
Unser erster Gang führte uns am ersten Tag in die Saalfelder Feengrotten wo wir mit Zipfelmützen und Umhang eine menge über die guten und bösen Geister der Grotten erfuhren, ein böser meldete sich gleich am Anfang wo wir plötzlich im Dunkeln standen da so`n Geist einfach das Licht ausgeschaltet hatte.
Dann kam die sehr interessante Besichtigung des Pumpspeicher Kraftwerkes Hohenwarte 2 wo es zu Torstens freudiger Überraschung sogar Raucherplätze mit separatem Feuerlöscher gab und nachdem wir dort noch einen Film über andere Wasserkraftwerke gesehen haben ging es weiter zur Thüringer Bergbahn.
Der nächste Tag wahr der schlimmste, ich sag nur Neptunfest und ausgerechnet an diesem Tag schien auch noch die Sonne aus voller Kraft, irgendwie scheint Neptun wirklich Macht zu haben, jedenfalls nachdem wir alle mehr oder weniger getauft waren wurde es noch ein schöner Badetag mit heißer Schlammschlacht.
Abends waren wir dann noch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Kaulsdorf die uns ihre Gegend bei Nacht zeigten und wir feststellten das Bergsteigen nicht nur am Tag anstrengend ist aber dafür die Aussicht in die Täler bei Nacht noch viel romantischer als am Tage ist.
Im Depot angekommen erhielt Dieter noch einen Bierkrug für unsere „Großen“ ihre Vitrine, wo er glaub ich auch steht denn wir trinken aus Plastikbecher und die „Großen“ meistens aus der Flasche!!! „PROST“
Der letzte Tag führte uns zur Sommerrodelbahn nach Saalburg wo wir mit Highspeed allein oder auch als Schlange den Berg hinab sausten.
Bevor es dann endgültig nach Hause ging wollten wir noch das Flößerhandwerk kennen lernen und machten einen Zwischenstopp bei der Uhlstädter Flößerei.
In ausführlicher Form sind unsere Abenteuer nachzulesen in unserem ersten Fortsetzungsbericht, geschrieben von einem Autorenkollektiv bestehend aus Kameradinnen und Kameraden unser Jugendfeuerwehr im Amtsboten von August bis Dezember und natürlich auf unserer Internetseite www.jf-werneuchen.de die unser Kamerad Ronny Makoschey extra für die Jugend mit viel Fleiß und Mühe für uns erstellt hat und hoffentlich auch weiter pflegt, auch wenn er jetzt bei den „Großen“ ist.
Weitere Höhepunkte waren das Schlauchbootrennen, organisiert von der Jugendfeuerwehr Seefeld-Löhme, wo wir wieder als gestandene Landratten diesmal mit Seeschlachterfahrung uns den ersten Platz, den dritten Platz mit den Kameradinnen von Wilmersdorf in einem Boot und unsere, Dieter sagt immer „Babymannschaft“ den fünften Platz holten.
Die 85 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hirschfelde Party wo uns die Weesower „Großen“ sehr eindrucksvoll zeigten wie man eine Musikanlage am schnellsten lahm legt wenn einem die Musik nicht gefällt.
Die 80 Jahre Geburtstagsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Weesow
Wo wir unsere Großen vertreten durften da sie zum Internationalen Feuerwehrtreffen waren und Kay uns gezeigt hat was wir an Dieter haben, denn Dieter holt immer Essenmarken für alle und verzichtet eher selbst als uns was vorzuessen.
Die Fahrt nach Rüdnitz wo wir uns den Bundeswettbewerb erstmal anschauen sollten aber da unser Stadtjugendfeuerwehrwart Klaus-Dieter manchmal ohne Terminplaner ist standen wir dort zur Besichtigung eines Funkerlehrgangs für die Großen, ein so trockenes Thema das wir gleich wieder nach Hause gefahren sind.
Ein Wochenende wieder in „Kurt Löwenstein“, geplant: als Treffen mit anderen Jugendwehren, gewesen: unsere Jugendwehren waren fast alle da mehr nicht und dann, das gleiche Thema wie im letzten Jahr, ich würde sagen das war der Flop 2007 es kann ja auch nicht immer alles Spitze sein.
Die beste Ausbildung dagegen hat Rolf gemacht, ein Feuerlöscherexperte der uns nicht nur praktisch in der Handhabung von Feuerlöschern unterwiesen hat sondern auch sehr eindrucksvoll gezeigt hat was passieren kann wenn man angeblich leere Spraydosen ins Feuer wirft, die Dinger explodieren ganz schön.
In den Ferien hatten wir noch den Hort von Werneuchen bei uns wo wir ihnen gezeigt haben was wir so machen und wie man selbst auch dafür beitragen kann Brände zu verhüten auch wenn man nicht in der Jugendfeuerwehr oder bei den „GROßEN“ ist, anschließend gab’s dann noch ne schöne Wasserschlacht mit unseren Kübelspritzen und mit Eis und gegrillten Würstchen wurde es ein toller Tag.
Den Abschluss des Jahres machte natürlich unsere Weihnachtsfeier. Diesmal ging es nach dem schmücken des Baumes ins Kinder- und Jugendtheater in Berlin wo wir uns „Die Schneekönigin“ ansahen, welches uns sehr gut gefiel da wir teilweise mit einbezogen wurden,
anschließend wieder zurück gab’s dann lecker Abendbrot, Kammscheiben ala Dieter, neee nicht unser diesmal der Superkoch den alle nur mit Rabe anreden, und Pommes diese natürlich von unserm Dieter dazu Brause und Cola für uns kleinere während die „Großen“ schon das Biertrinken übten verabschiedeten wir das Jahr mit Spiel und Musik aus dem Radio.
Abschließend möchte ich mich natürlich im Namen der Jugendfeuerwehr an dieser Stelle auch bei allen bedanken die uns egal in welcher Form unterstützen, damit wir weiterhin so Erlebnisreiche Jahre mit der Jugendfeuerwehr und den „GROßEN“ haben können. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Die „KLEINEN“ und ihre Jugendfeuerwehrwarte

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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