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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

09.08.2008, Altlandsberg - Großbrand der ungesicherten Reifendeponie
Vorwürfe aus der Bürgersschaft und von Augenzeugen nach Großbrand in Altlandsberg gegen die Verantwortlichen vor Ort. Hier soll nach Meldung des Feuers auf der Altreifendeponie die Gefahr einer Ausbreitung und die erheblichen Gefahren für die Umwelt völlig unterschätzt worden sein. So kam es zu dem Desaster. Nach dem eingehen der ersten Feuermeldung um 18:10 Uhr rückte ein Teil der Feuerwehr Altlandsberg wenig später aus. Es stellte sich heraus, das ein Teil von Reifen und Abfall brannte. Weil das Wasser knapp war, begannen die Kameraden aus Altlandsberg parallel eine Wasserversorgung über Schlauchleitungen von einer nahen Wasserstelle aufzubauen. Ein Kamerad schob währenddessen mit einem Radlader an den Rändern der Deponie nun Brandstreifen frei. Um 18:45 Uhr hatte sich das Feuer bereits  weiter nahezu ungehindert ausgebreitet und eine enorme Stärke erreicht. Die starke Rauch war jetzt mittlerweile selbst im Westen Berlins zu sehen.    Video ansehen
Als nun die Wasserversorgung stand begannen die ersten Kameraden um etwa 18:45 Uhr das Großfeuer mit zwei Schläuchen zu bekämpfen. Doch dafür war es bereits praktisch zu spät. Weder das Feuer selbst noch seine Ausbreitung konnte jetzt mit zwei Schläuchen noch gestoppt werden.
Um 18:37 Uhr wird die Freiwillige Feuerwehr Neuenhagen alarmiert. Wenig später sind ein Löschzug aus TLF, LF16, LF8, TSF-W und SBA auf dem Weg zum brennenden Reifenlager.
Währenddessen breitet sich das Feuer ungehindert aus.
Köpfe schütteln bei einigen Bürgern in den Nachbarorten. Während nun gewaltige Rauchwolken über Altlandsberg stehen, bleiben die Tore der großen benachbarten Ortswehren wie z.B. Strausberg verschlossen. Ein Schaulustiger fragte sich gestern: "Kommen denn die Straußberger gar nicht, wo sind die denn?"
Die Technik parkte in ihren Garagen. Dabei wäre das Personal mehrerer Wehren von Werneuchen bis nach Strausberg in Bereitschaft gewesen. Hier informierten sich Kameraden bereits nach den ersten Rauchwolken über Funk über die Lage.
Am späten Abend um 21.00 Uhr wird endlich auch die FF Strausberg mit ihrem Tanklöschfahrzeug, Schaumhänger und Schlauchwagen angefordert. Auf der offiziellen Homepage der FF Strausberg heißt es entsprechend : 21:01 Uhr, Großbrand auf einer Mülldeponie für Altreifen und sonstige Abfälle mitten in Altlandsberg. Die Rauchwolke war weit über die Stadtgrenze zu sehen. Seit Stunden waren etliche Feuerwehren aus der Umgehung mit der Eindämmung und Bekämpfung des Großfeuers beschäftigt. Wir wurden am späten Abend ebenfalls in die Brandbekämpfung mit einbezogen. Mit unserem Schlauchwagen, im Schlepp den Schaumtransportanhänger und dem Tanklöschfahrzeug Tatra ging es zur Einsatzstelle.
Vorwürfe von Bürgern und Schaulustigen auch gegen die Amtsverwaltung Altlandsberg. Behörden und Ämter in Altlandsberg hatten nach Meinung vieler Bürger im Zuge der Vorgänge um die Stilllegung der Altreifendeponie schon versagt. Doch das die Feuerwehr Altlandsberg nie Brandschutzauflagen um die Deponie gemacht hat und es nie Begehungen durch die Feuerwehr gegeben haben soll, zeigt das Dilemma in der sich nach Meinung von Einwohnern die Altlandsberger Verwaltung noch befindet. Dieser Brand hätte nach Meinungen niemals in dieser Dimension ausbrechen dürfen.

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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