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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


15.08.2008, Werneuchen - Historischer Rückblick zum Marktplatz

Heute wurde um 14:00 Uhr der neu errichtete und neu gestaltete Marktplatz im Herzen Werneuchens symbolisch übergeben. Damit ist wieder eine wichtige Etappe auf dem Weg der Sanierung der Altstadt von Werneuchen geschafft.
 
Geschichte des Marktplatzes: Werneuchen, gelegen an wichtigen Handelsstraßen des Mittelalters hatte nach einer königlichen Urkunde aus dem Jahre 1717 „seit alters her in der Mitte des Ortes, gegenüber der Kirche“ seinen Marktplatz. Dieser Marktplatz befand sich also wahrscheinlich zunächst gegenüber der Kirche direkt an der Straße, wo heute Geschäfte und Wohnhäuser stehen. Nach dem Ende des dreißigjährigen Krieges war Werneuchen zerstört. Die verbliebenen wenigen Bewohner errichteten nach 1650 zunächst östlich des Marktplatzes, entlang der Breite Straße mehrere erste Wohn- und Stallgebäude. Südlich der Straße wurde der im Krieg abgebrannte „Krug“, (heute der "Schwarze Adler"). Auch in der „Altstadt“ beginnen verbliebene Bauern ihre Höfe wieder auf zu bauen. 15 Jahre nach dem dreißigjährigen Krieg werden im April 1652 durch einen Landreiter so wieder 11 bewohnte Haus bzw. Hofstellen im Ort gezählt. Durch seine Lage an zwei wichtigen Handelstraßen entwickelt sich in der Stadt wieder der Handel doch der Markplatz belebt sich schleppend. Eine weitere Katastrophe bedeutet das Ende des Marktplatzes in Werneuchen. Nur 35 Jahre nach dem 30-jährigen Krieg im Jahre 1672 geht ein großer Teil des Gebäudebestandes am Marktplatz, einschließlich des zuvor neu errichteten „Kruges“ (Schwarzer Adler) durch einen schlimmen Stadtbrand verloren. Die damals nun nur noch in der Stadt Werneuchen verbleibenden etwa 40 Seelen siedeln nun vornehmlich erst einmal in den vom Brand verschonten Häusern entlang der heutigen Altstadt, die deshalb als heute „älteste Straße", ihren Namen trägt. Der unbefestigte Marktplatz entwickelte sich im 18. Jahrhundert nun kaum mehr, obwohl hier mehrere Fachwerkhäuser mit Stroheindeckung errichtet wurden.
Es blieb ein verlassener wüster und unbefestigter Platz. Werneuchen hatte zu wenig Einwohner und keine Infrastruktur mehr für Händler. Anfang des 20. Jahrhunderts (etwa 1910) wurde von der Stadtverwaltung auf dem Platz eine befestigte Pflastersteinstraße angelegt, die sich gekrümmt über den Markplatz zog.
 
 
Sie entstand als Verbindungsstraße von der im 18. Jahrhundert so genannten „Königsstraße“ (Freienwalder Chaussee) zum „Damm“ (Breite Straße) und als am 28. Juli 1717 König Friedrich der Stadt Werneuchen zwei Jahrmärkte urkundlich bewilligte, wurde der Markt auch auf der östlich der Straße liegenden Seite bebaut. Geschäfte entstanden. Zu Ende des 19. Jahrhunderts entstanden mehrere große mehrstöckige Wohn– und Geschäftshäuser. In den 40-ziger Jahren wurde die "Marktstraße" abgerissen und der Platz für nationalsozialistische Aufmärsche besonders im Zuge der Errichtung des Fliegerhorstes der deutschen Wehrmacht errichtet. Die verwendeten Materialien vor den Hangars des Fliegerhorstes und des Marktplatzes waren gleich.
Der heutige Marktplatz von Werneuchen auf einer Aufnahme des Jahres 1925
 
Der Marktplatz von Werneuchen im Jahre 1989

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
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