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05.02.2009, Werneuchen - Rechenschaftsbericht der Jugendfeuerwehr 2008

Wieder einmal liegt ein ereignisreiches Jahr 2008 hinter uns und zum dritten mal halten wir unseren Jahresbericht bei der Hauptversammlung der “Großen”, mal sehen wann es den ersten Bericht für uns “Kleinen” gibt.
Leider sind wir gegenüber zum Vorjahr etwas geschrumpft,
allerdings nur die Jungs, denn wir sind mittlerweile sechs aktive Mädels und sechs aktive Jungs, noch ein Mädchen mehr und die Jungs dürfen sich auf der Toilette umziehen denn dann haben wir die Mehrheit es sei denn wir bekommen einen eigenen Umkleideraum den wir uns sogar mit den “Großen” Mädels teilen würden.
Aber zurück von der fast Frauen- zur Feuerwehr, warum sind wir so wenige geworden?
Von zweien mussten wir uns trennen da sie keine Lust mehr hatten, ein Kamerad verließ uns weil seine Eltern mit ihm nach Hellersdorf gezogen sind und er jetzt bei der Hellersdorfer Jugendfeuerwehr dient, sehr zum bedauern unserer “Großen” denn sein Papa arbeitet bei bei der Radeberger- gruppe in Berlin und alle anderen Kameradinnen und Kameraden haben wir erfolgreich an die “Großen” abgegeben.
Trotz alledem brauchen wir dringend Nachschub also ihr “Großen” macht welchen und schickt alle acht bis zehnjährigen dann zu uns, was bei uns los ist könnt ihr ja jederzeit im Amtsboten nachlesen und mal ehrlich wenn ihr schon den Hort einladet während wir unsere Sommerfahrt haben dann sollte da wenigstens auch die Werbetrommel gerührt werden.
Natürlich wurde auch unser Dienstplan wieder eingehalten und so treffen wir uns in steter Regelmäßigkeit alle 14 Tage Samstagvormittag um das Feuerwehrhandwerk zu erlernen, eine ehe -
malige Kameradin, die gut bei uns gelernt hat, wollen wir ja dieses Jahr bei der Lübecker Berufsfeuerwehr besuchen.
Der Stadtausscheid am 14. Juni wahr dieses Jahr nicht ganz so erfolgreich. Weil ihr „Großen“ immer noch nicht unsere Altersgruppen richtig berechnen könnt, wurde unserer älteren Gruppe, obwohl sie mit 40 Sekunden die schnellsten im Löschangriff waren nur der 3. Platz zuerkannt, wahrscheinlich sollten wir das lieber selbst in die Hand nehmen denn ab vollendetem achtzehnten Lebensjahr braucht ihr ja nicht mehr zu rechnen und geht nur noch zur Spaßrally die uns wahrscheinlich auch besser gefallen würde als immer das blöde Schläuche ausrollen und Knoten machen.
In der Gruppenstafette belegte unsere ältere Gruppe den 4. Platz und unsere jüngsten landeten im Löschangriff auf Platz 5 und in der Gruppenstafette auf Platz 6.
Unsere geplante Leistungsspange, die wir gemeinsam mit der JF Schönfeld und der JF Seefeld/Loehme ablegen wollten musste leider abgesagt werden, da der Wassertrupp aus Loehme sein Handwerk überhaupt nicht beherrschte.
Dafür stellten unsere 4 Jungs und unsere 3 neuen Mädels erfolgreich im November ihr Wissen beim ablegen der „Flamme 1“ unter Beweis.
Und natürlich wie jedes ja unterstützen wir gerne die „Großen“ bei diversen Veranstaltungen.
So gab es zusätzlich zum Glühwein und Bratwurst beim Trommelfeuer wieder leckere Waffeln, die wir reißend los wurden, noch mal herzlichen Dank an die Mamas die den Teig hergestellt haben und an die Tüte Zucker die wir brauchten um die Verwechslung von Salz und Zucker bei einer Teigschüssel wieder auszubügeln.
Beim Frühjahrsputz waren wir wieder die zahlenmäßig stärkste Gruppe gefolgt von unseren EV Mitgliedern und brachten gemeinsam unser Depot und die Außenanlagen wieder auf Vordermann.
Beim Sommerfest halfen wir je nach unseren Kräften beim Aufbau und natürlich bei der Absicherung des Fackelumzugs.
Zum 80. Geburtstag der Tiefenseer Feuerwehr verwandelten wir uns sogar in Schauspieler wo wir das von Torsten geschriebene und von Dieter inszenierte
„Klo-Abenteuer“ zum besten gaben.
Selbst als Brandmelder waren wir tätig als wir beim spielen am alten Schützenhaus einen brennenden Baum entdeckten liefen wir flugs zu Dieter um ihm Bescheid zu sagen, der dann auch gleich mit Dieter Rabenow die Löscharbeiten übernahm welche gar nicht so einfach waren da der Baum von innen brannte.
Ja und wie jedes Jahr hatten wir natürlich auch das letzte Jahr viele kulturelle Höhepunkte.
Da war der Ausflug nach Ruhlsdorf ins Feriendorf „Dorado“ organisiert von unserem Stadtjugendfeuerwehrwart, wo alle Jugendfeuerwehrwehren der Stadt Werneuchen teilnahmen. Das Feriendorf ist wirklich toll, besonders der Strand an dem wir uns mit Burgen bauen und baden gehen vergnügten nur sollte man zukünftigen Gruppen den Hinweis geben sich zum Frühstück richtig einzudecken da das Mittagessen selbst für unsere an Dieters Kost gewöhnte und somit abgehärteten Gaumen ungenießbar war. Neben viel Spaß, besonders bei der Nachtwanderung überraschten uns unsere Jungs auf der Heimfahrt indem sie für uns Mädels Kirschen klauten hoppla pflückten, manchmal geschehen doch noch Zeichen und Wunder.
Auch dieses Jahr gab es wieder einen Workshop in der Jugendbildungsstätte „Kurt Löwenstein“ in Werftphul an dem auch die Kameraden der Jugendfeuerwehr Hirschfelde teilnahmen.
Diesmal gefiel es uns entschieden besser denn das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis zum Thema „Vertrauen auf den Partner“ viel eindeutig zugunsten der Praxis aus und außerdem wurden unsere Jugendfeuerwehrwarte
diesmal nicht ausgeschlossen sondern durften oder mussten sogar mitmachen.
Am schönsten an diesem Wochenende war der Samstag, Vormittags büffeln nachmittags planschen im Gamensee.
Und dann kam auch schon unsere größte Attraktion unsere alljährliche Sommerfahrt diesmal ging es auf den „Spuren Stoertebeckers“ nach Stralsund in eine Jugendherberge direkt am Strelasund mit eigenem Strand.
Der erste Tag führte uns am Vormittag in das schon zu DDR Zeiten bekannte Meereskundemuseum von Stralsund wo neben vielen anderen interessanten
Sachen auch ein riesiges Pottwalskelett ausgestellt war.
Nach einem ruhigen Nachmittag ging es dann abends zur Hauptattraktion unserer Reise, nach Ralswiek zu den „Stoertebecker Festspielen“.
Aufgeführt wurde das Stück „Der Seewolf“, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Roman von Jack London sondern hier ging es um einen Kampf der Mecklenburger und Schweden gegen die Königin Dänemarks der mit Hilfe Klaus Stoertebeckers natürlich siegreich für die Mecklenburger und Schweden ausging.
Anschließend gabs dann noch ein riesiges Feuerwerk und nach der Heimfahrt fielen wir dann alle müde ins Bett.
Der nächste Tag führte uns Traditionsgemäß zur Stralsunder Berufsfeuerwehr.
Besonders interessant fanden wir die in Einsätzen verkohlten Helme, es war kaum vorstellbar das ihre Träger überlebten aber eine Anprobe von Eric be-
wies uns das sie von innen noch sehr stabil waren.
In ihrer Fahrzeughalle trafen wir dann noch auf den jüngeren Bruder von unserem Tatra und wie alle jüngeren mit ein paar PS mehr unter der Haube.
Natürlich berichteten wir sofort von unserem Tatratreffen und luden sie zu unserem nächsten auch gleich ein.
Das Highlight eine Ausfahrt mit dem Feuerlöschboot musste leider ausfallen da die Stadtväter von Stralsund keine Kohle mehr für eine hauptamtliche Mannschaft hatten und so konnten wir uns das Boot nur von der Anlegestelle aus betrachten.
Dafür, als Ersatz sozusagen, spendierte uns Dieter nach einem kargen Mahl, Fischbrötchen oder Pommes, eine Hafenrundfahrt wo wir unter anderem die alte und neue Rügenbrücke von der Seeseite aus betrachten konnten.
Der nächste Tag brachte uns dann nach Wieck einem Ortsteil von Greifswald, jedenfalls alle die in den Fahrzeugen von Dieter und Ronny saßen das Fahrzeug von Christian Otto nämlich steuerte per Navi-Gerät direkt zur Halbinsel Darß wo es auch einen Ort Namens Wieck gibt, tja wenn schon Navi dann sollte man es auch bedienen können.
In Wieck war unser Ziel das ehemalige Segelschulschiff der DDR „Wilhelm Pieck“ welches heute unter dem Namen „Greif“ die Weltmeere überquert.
Dort erklärte und zeigte uns ein alter Seebär, der Bootsmaat der „Greif“ wie früher das Leben und die Arbeit an Bord eines Zweimast- Gaffelshoners aussahen, anschließend gab es Mittag in der Jugendherberge, diesmal durften wir die Kochkünste von unserer Kameradin Maxi genießen und super gestärkt ging es dann an den Strand wo Dieter sich erstmalig als Neptun präsentierte und alle Neulinge taufte, danach vergnügten wir uns noch mit baden und Schlauchboot fahren wobei Sarah, Sophia, Antonia und ich auch gleich mal die Gefahren der See kennen lernten denn wir unterschätzten die Strömung und paddelten zuweit raus aber Dank Dieters aufmerksamen Augen kam er uns mit Ronny in unserem zweiten Schlauchboot zu Hilfe und zog uns wieder zurück an den sicheren Strand. Abends saßen wir dann noch am Lagerfeuer und rätselten was wohl der letzte Tag für uns bereit hielt.
Der Freitag brachte uns dann noch einmal eine Menge Spaß erst ging es rund auf dem Freizeitpark in Gingst und dann besuchten wir noch das Eisenbahn- und Technikmuseum in Prora wo es auch viel alte DDR Technik zu sehen gab die wir „Kleinen“ ja gar nicht mehr kennen.
Wieder zu Hause nach den Ferien erwartete uns auch schon die Jugendfeuerwehr von Seefeld/Loehme zum jährlichen Schlauchbootrennen wo wir zum wiederholten mal unter Beweis stellten das man keinen Haussee vor der Nase braucht um der Beste zu sein, den zweiten Platz belegte die jüngere Mannschaft von Seefeld/Loehme den dritten die Tiefenseer und den vierten die älteren von Seefeld/Loehme mehr trauten sich leider nicht.
Dann hatten wir Anfang Dezember noch einen herrlichen Bowlingvormittag, wo wir sogar Gäste aus Italien begruessen durften und dann kam am 20. Dezember auch schon unsere Jahreshauptversammlung in Form unserer Weihnachtsfeier.
Diesmal trafen wir uns Vormittags zum Schaschlik spießen, mittags gab es dann ne Bockwurst und anschließend ging's dann ab nach Berlin ins Theater an der Parkaue wo wir von „König Drosselbart“ lernten das es nicht reicht reich und schön zu sein sondern das man im Leben auch was lernen muss obwohl ich manchmal daran zweifele wenn sich in der Presse so umschaut.
Wieder zurück verabschiedeten wir unser Feuerwehrjahr mit lecker Schaschlik, Pommes, Brause und Cola und natürlich unser heiß geliebtes Eis.
Natürlich möchten wir uns für alle geleistete Unterstützung bedanken und euch eine schöne Feier wünschen aber bevor ich mich verabschiede haben wir noch eine besondere Ehrung vor.
Ich bitte unseren Stadtjugendfeuerwehrwart Klaus-Dieter Delitz nach vorn.
Lieber Klaus-Dieter hiermit überreiche ich Dir den „Weißen Zollstock“
da weiß für die Unschuld steht kannst du damit ja nochmal die lange unserer Pavillonstangen messen damit du weist wie lang zukünftige Kisten sein müssen
und dieses Gewicht überreichen wir dir damit du auch das Gewicht der Kisten berücksichtigen kannst wenn wir sie anheben sollen.
Danke und viel Spaß bei eurer weiteren Feier

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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