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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

 


27.03.2009, Werneuchen - Initiative gegen Gentechnik

Am Freitag Abend fand ein von der "Bürgerinitiative für einen gentechnikfreien Barnim" organisierter Disskussionsabend im Annenhof statt. In den Wochen zuvor hatte ein beabsichtigtes etwa 1ha großes Versuchsfeld für Genmais in Weesow die Gemüter erregt. Besonders kam dabei hervor, daß es kein gemeinsames Konzept der hiesigen Landwirte und Bauern für den hiesigen Kreis gibt. Die Diskussion bei der sich viele Redner zu Wort meldeten und offen ihre verschiedenen Meinungen darlegten und äußerten war nicht frei von Emotionen. Immerhin waren sich die angereisten Bauern und Landwirte über den Ernst der zu treffenden Grundsatzentscheidungen für die Region im Klaren. Schnell wurde deutlich das es drei Interessensparteien gibt. 1. Die Industrie, welche genmanipulierte Produkte anbietet. 2. Die Bauern und Landwirte, welche die Genmanipulation an Pflanzen begrüßen, wenn dies zu höheren Ernten und Gewinn führt und 3. Die Bauern und Landwirte, welche die Verwendung genmanipulierter Getreidesorten aus mehreren Gründen ablehnen. Auf dem Podium saßen neben Landwirt Bringfried Wolter aus Wilmersdorf auch Heiner Petersen, Mitbegründer der Bürgerinitiative gentechnikfreier Kreis Uckermark - Barnim und ein Vertreter der Firma für Gentechnik "Syngenta Agro", Herr Thoralf Küchler. In Weesow war noch bis Mitte März ein Versuchsfeld für genmanipulierten Mais vorgesehen. Nach der Veröffentlichung dieser Pläne gab es neben freundschaftlichen Gesprächen auch telefonische persönliche Drohungen gegen den Landwirt und dessen Familie. Es wurde klargestellt, daß solche kriminellen Einschüchterungsversuche in keiner Weise von den Bauern und Landwirten tolieriert wird. Dies wurde einstimmig verurteilt.
In den Mittelpunkt rückte dagegen ein gemeinsames Konzept für oder gegen die Gentechnik. Dabei rückte die Frage nach den Langzeitfolgen und für den guten Ruf der Barnimer Agrarprodukte und des Landkreises mit seinen angrenzenden großen Waldgebieten. Vor allen Dingen wurden auch die Auswirkungen der hochgiftigen Herbizide, die Unkräuter vernichten und den Ertrag steigern sollen diskutiert. Imker Jesse aus Werneuchen warnte eindringlich das die Bienen auch gerade die Unkräuter brauchen und hier auch besonders aufgesprühte Herbizide aufnehmen und in den Honig einbringen. Ein Landwirt erörterte, dass sich Unkräuter mit natürlichen Resistenzen gegen die Herbizide nun zunehmend ausbreiten würden und dies bald zum Einsatz immer stärkerer Herbizide führen würde. Am 5. April wird im Annenhof ein Film mit dem Titel "Mansanto, mit Gift und Genen" vorgeführt. Der Eintritt soll einen Euro betragen. Die Uhrzeit ist noch nicht bekannt.

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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