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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


20.10.2009, Werneuchen - Maskottchen gesucht

Schon länger beschäftigt man sich im Stadthaus, ob sich die Stadt Werneuchen durch ihre derzeitigen Abgeordneten ein Logo, zusätzlich zum bestehenden Wappen geben sollte. Eine Art Maskottchen, so etwas wie Berlin den "Berliner Bären" vom Berliner Wappen hat. Etwas das man dann ebenso mit Werneuchen assoziieren könnte.

Die Malerin Jutta Lehmann aus Werneuchen zeichnete auf Bitte der Stadt bereits als Entwurf einen Mönchen. Der Mönch wurde darauf kontrovers diskutiert. Für den einen könnte der Mönch an die erste urkundliche Erwähnung der Stadt 1247 durch einen Pfarrer Johannes aus Warnowe erinnern, die anderen assoziieren ihn mit dem Jacobsweg, der jetzt durch Werneuchen führen und Wanderer anlocken soll. Doch den Jacobsweg hat eine selbsternannte Forschergruppe von der Universität Frankfurt/Oder angeblich in mittelalterlichen Karten entdeckt, aber wissenschaftlich fehlt hier jedoch jeglicher Anhaltspunkt. Andere verbinden den Mönch dann eher noch mit dem Dichterpfarrer Schmidt aus Werneuchen und den vielen kleinen Dorfkirchen der Umgebung.

Jutta Lehmann wird auf Bitte der Stadtverordneten nun weitere Mönchsversionen zeichnen und vorlegen. Diese Mönche sollen dann auch schon einmal in Druckpublikationen Verwendung finden und eine erste Premiere auf der Grünen Woche vom 15. bis 24. Januar haben. Einer Meinung ist man bereits, dass die historische Werneuchner Linde keine Alternative zu einem lebendigen Wappentier darstellen würde. Da die erste urkundliche Erwähnung 1247 auf einen Pfarrer Johannes zurückgeht wäre dies bereits ein Wahrzeichen. Ebenso ein Wahrzeichen wäre auch die so genannte hübsche Schweinetreiberin, von der bereits Pfarrer Dittmar im Kirchenbuch schreibt, dass man sie in späterer Zeit als "Werneuisches Wahrzeichen" bezeichnet hat. Betrachtet man die für Werneuchen entscheidende Entwicklung seit Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Entstehung drei neuer Ortsteile (Rudolfshöhe, Amselhain, Stienitzaue) wandelte sich Werneuchen zur Wald -und Gartenstadt. Hier setzten Lithografen um 1899 der Stadt bereits die freundlichen Gartenzwerge in das Wappen.
Vielleicht sind aber auch alle irgendwie "Werneuisch". Der Pfarrersmönch, die hübsche Schweinehirtin oder die freundlichen Zwerge. Vielleicht fehlt es der Stadt noch an der Phantasie, ihre Einwohner in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Dabei wäre dies durchaus angebracht. Schließlich soll das Maskottchen doch Anerkennung finden.

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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