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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

23.12.2010, Werneuchen-Beiersdorf
Bürgermeister und Stadtverordneten von Werneuchen stehen vor historischer Chance?

Beiersdorf und Freudenberg vor großer Entscheidung


Mit der Gemeindegebietsreform im Jahr 2003 wurden tagespolitisch festgelegte Verwaltungsgrenzen um Werneuchen gezogen. Von den etwa 10 als Nachbarorte von Werneuchen zu bezeichnenden umliegenden Dörfer, wurden so u.a. die nur wenige hundert Meter von Werneuchen-Rudolfshöhe entfernt liegenden Orte Wesendahl und Wegendorf zu dem mehrere Kilometer weiter entfernt liegenden Ort Altlandsberg geschlagen. Mit Unverständniss reagierten damals viele Wegendorfer, Wesendahler und Werneuchener, obwohl diese Entscheidung noch damit begründbar war, daß "sonst das Amt Altlandsberg zu klein ausfallen würde".

Der von vielen engagierten Einwohnern von Beiersdorf, Freudenberg und Werneuchen aber als Irrsinn empfundene Höhepunkt wurde erreicht, als 2003 auch noch Werneuchens Nachbarorte Beiersdorf und Freudenberg, die eine jahrhundertealte gemeinsame Tradition in Wirtschaft und Politik mit Werneuchen verbindet, zum einem neuen völlig fundamentlosen Amt Falkenberg-Höhe angegliedert wurden.
Wichtige Verkehrsanbindungen zwischen Werneuchen und den Nachbarorten, wie z.B. der Beiersdorfer Weg, die Hirschfelder Straße und der Wesendahler Weg wurden seitdem weiter vernachlässigt. Bereits 1955 schrumpfte die Anzahl der Zufahrtstraßen durch den Flughafenausbau durch die Sowjets in Werneuchen von 7 auf nur 4 herab*. Werneuchen fiel praktisch auf den Rang eines Straßendorfes, mit in Folge erheblichen negativen wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen. Nun zeigt sich wenig überraschend, dass die zwangsverordnete Gemeindegebietsreform weiter zu einem Rückgang der Bevölkerung in den abgetrennten Orten führt. Gerade Beiersdorf und Freudenberg ist zum "Kleinkasachstan des Barnims" geworden, so ein alteingesessener gebürtiger Beiersdorfer.
Die Mindesteinwohnerzahl einer Verwaltungseinheit ist im Jahr 2003 auf 5000 Einwohner festgelegt worden. Das Amt Falkenberg-Höhe hat aktuell nur noch 4720 Einwohner und muss demnach aufgelöst werden. Das Land Brandenburg will für das Jahr 2012 für Beiersdorf und Freudenberg erhebliche Steuergelder zur Verfügung stellen, um die Gemeinden bei ihren Kosten einer Neuorientierung zu unterstützen.
Wird es nun Willi Huwe, dem Bürgermeister von Beiersdorf und Burkhard Horn, dem Bürgermeister von Werneuchen gelingen, diese historische und für beide Orte im gleichen Maße äußerst gewinnbringende großartige Chance zu nutzen. Werden die Stadtverordneten von Werneuchen mit Initiative und harter Arbeit dieses Werk für Beiersdorf und Werneuchen vollbringen können. Wird die beide Orte verbindende Beiersdorfer Straße, die von den LPGs zerfahren wurde, an der unkontrolliert nach Kies gebaggert wurde, an der mehrere Müllkuhlen entstanden und in Verfall geriet einmal wieder die beiden wichtigen Barnimorte an die Stadt Werneuchen auf direktem Wege anbinden. Der wirtschaftliche Bruderschluß beider Orte wäre greifbar.
Nur wenn Ignoranz und die Pragmatik, dass sich Probleme von alleine lösen, wenn man nicht darüber redet Einzug in das Rathaus von Werneuchen halten würden, wenn nicht altbewährte bereits erfolgreichste Verkehrskonzepte unter der Mitwirkung sachkundiger älterer erfahrener Einwohner neu aufgearbeitet und weiterentwickelt werden, wird Werneuchen ganz zweifellos eine seiner wichtigsten Aufgaben für die Zukunft der Stadt nicht meistern können. Werneuchens Bodenpreise für Bauland, die wirtschaftliche Attraktivität für Investoren, die Siedlungsentwicklung, die Entwicklung des Tourismus es, die kulturelle Entwicklung werden sich ganz ohne Zweifel nicht maßgeblich in Werneuchen weiterentwickeln können.

Wenn es Willi Huwe, dem Bürgermeister von Beiersdorf gelingt, den Gemeinderat und die Bürger zu mobilisieren wird Beiersdorf und Werneuchen ihre alte historisch gewachsene und heute weiter aktuelle Rolle zum großen Vorteil aller Bürger von Werneuchen nutzen können. Die Werneuchener und Beiersdorfer Bürger, haben es nun in der Hand die weitere Entwicklung zu meistern.

*Die Wesendahler und Hirschfelder Straße wurden wegen des Ausbaus des Flughafen durch die Sowjets geschlossen. Der Beiersdorfer Weg wurde unbefahrbar, weil hier die LPGs aus Werneuchen, Schönfeld und Seefeld auch nach DDR-Recht ohne Genehmigung tiefe Kiesgruben ausbaggerten und anschließend mit Schutt und Müll verfüllten, sowie die Wege zerfuhren.


 

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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