Straßenliste Wahlanfechtung Feuerwehr Jugendfeuerwehr Videos Inhaltsverzeichniss Kontakt Gästebuch Impressum

Startseite
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014


Heimatkundliches aus Werneuchen und der Umgebung


Satzungen der Stadt Werneuchen



Startseite
GO der SVV
Wasserbetrieb
Schmutzwasser
U-Siedlung
Vereine
Straßennutzung
Straßenreinigung
Verwaltung


Flag Counter Werneuchner Onlinezeitung


download

Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

29.1.2011, Werneuchen

Siedlerverein Amselhain feiert im Juni das 100-jährige Bestehen der Kolonie Amselhain

Am 24. und 25. Juni feiert der Siedlerverein Amselhain das 100-jährige Bestehen der Kolonie. Zur Organisation der geplanten Veranstaltung wurde ein Festkomitee gegründet. mehr...
Die heutige Kolonie Amselhain wurde zunächst um 1900 als Gärtnerlehranstalt und gärtnerische Handelsschule mit 120 Morgen Plantagenland von der Familie Jäger angelegt. Die Schule wurde von Direktor Möschke (1903) geleitet. Um 1910 wurde unter dem Eindruck und nach dem Beispiel der südlich von Werneuchen entstandenen Wald- und Gartenstadt (heute Rudolfshöhe) ebenfalls begonnen einzelne Grundstücke zu parzellieren und zu veräußern. Infolge gewann das Restaurant durch den zunehmenden Personenverkehr an Bedeutung, aber die Plantagenfläche ging zurück.
Die Parzellierung und der Verkauf der Grundstücke erfolgte unter Major Spitzner und Richard Grünenthal. Erste bekannte Käufe wurden durch Erich Hindenberg getätigt und
Mitte 1913 erwarb auch Rudolf Unruh, Buchdrucker aus Gotha (Thüringen), die Grundstücke in der Bernauer Straße 5-7 und 14, welche am 01. Oktober 1917 auf seinen Sohn Alfred Unruh übertragen wurden. In der Hindenbergstraße erwarb Kurt Thier drei Grundstücke und richtet später am Rotdornweg auf einem weiteren Grundstück eine Holz- und Kohlenhandlung ein (später Stowe). Zu den ersten Siedlern gehörten weiterhin Fleischergroßhändler Pilz, die Familien Dobberschütz, Konstantin Schulz, Lehnitz und Kirstein. In den Jahren 1929/30 errichtete das Bauunternehmen Gustav Neumann aus Berlin- Köpenick das Haus der Familie Unruh in der Bernauer Straße, und ein Jahr später die Wohnhäuser der Familien Barguli und Klawitter in der Lindenstraße. Weitere Häuser wurden gebaut u.a. für den Polizeimeister a.D. Paul Legel, Stadtinspektor Paul Wolff, Familie Kölling, Familie Willhelmi (Senior und Junior), die Familie des Bahnhofsvorstehers Dröse, Familie Stenzel, und Familie Rogge. Die neuen Einwohner, insbesondere die Familien Unruh und Thier bemühten sich in Folge um Elektrizität. Der Besitzer des ersten Elektrizitätskraftwerkes in Werneuchen Ingenieur Hagen, stellte gebrauchte Masten bereit, mit denen eine private Anlage bis zur Brunnenstraße gebaut wurde. Im Jahr 1925 zählte die Kolonie Amselhain bereits 150 Einwohner (Werneuchen 2.223, Rudolfshöhe, ehemals Wald- und Gartenstadt etwa 400).
Fam. Jäger bewirtschafteten unterdessen nur noch den Gasthof. Ab etwa 1930 hieß das Restaurant „Jägerheim“ und wurde auch als Vereinslokal genutzt. Ab 1947 bis 1951 übernahmen Paul und Martha Lojack den Gasthof. Danach folgten Meier, Witt und Grunow aus Rudolfshöhe.

 

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

Impressum  Kontakt