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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


15.03.2011, Weesow - Stadtverordnete bauten teuersten Radweg aller Zeiten

Steuerverschwendung durch Gefälligkeiten und politisches Kalkül kosteten dem Steuerzahler der Stadt Werneuchen fast eine halbe Million Euro.

Es war die Hauptbedingung des Weesower Bürgermeisters die verwaltungstechnische Eingemeindung Weesows in die Stadt Werneuchen im Jahr 2003 zu akzeptieren, dass ein "Radweg nach Werneuchen gebaut werden würde". Vier der heutigen 8 Ortsteile klagten damals vor dem Landesverfassungsgericht Brandenburg erfolglos gegen die Eingemeindung. Nur Weesow nicht, denn der Bürgermeister von Weesow wollte einen Radweg. Nun ist die Eingemeindung schon 7 bzw. 8 Jahre her und oft wurde der versprochene Bau des Radweges aus Weesow angemahnt bis nun "endlich" im September 2010 die dann von den Stadtverordneten in Werneuchen beschlossenen Bauarbeiten zum Radweg begannen. Doch blieb der Radweg ein politischer Gefälligkeitsbau, dem keine Wirtschaftlichkeitsberechnungen zugrunde lagen. Klar war, dass die Finanzierung des Radweges der die 260 Seelengemeinde Weesow mit Werneuchen verbinden sollte, allein von den Steuerzahlern aller 8 Ortsteile der Stadt Werneuchen getragen werden musste. Von der Stadt Werneuchen wurde darauf, wie nun Frau Fährmann, stellv. Bürgermeisterin von Werneuchen, (Bekanntmachung vom 16. Februar 2011) informierte, für  offiziell 435.800 Euro ein Geh- und Radweg gebaut.

Werneuchen mit seinen Ortsteilen hat etwa 8.000 Einwohner. Das bedeutet, dass jeder Einwohner demnach statistisch rund 55 Euro pro Einwohner für den Radweg von seinen Steuern bezahlen muss. Legt man dem Radwegbau eine einfache Wirtschaftlichkeitsrechnung zugrunde ergibt sich bei einer einmal angenommenen Nutzungsdauer des Radweges von 15 Jahren und einer einmal angenommenen jährlichen Radfahrerzahl von 3.000 Radfahrern ein Betrag von rund 10 Euro pro Fahrt. w.z.b.w.

Der Bau des Radweges und das Aufbringen der Fahrbahndecke musste, weil vom Land aus Steuermitteln gefördert, zu ungünstigsten Witterungsverhältnissen im November 2010 vorgenommen werden. Befürchtungen, dass die Qualität des Radweges leiden würde, sind nun augenscheinlich wahr geworden. An vielen Stellen ist die Fahrbahndecke porös und der Weg zieht sich als Schlängellinie durch die Landschaft nach Weesow. Wie lang nun der neue 420.000 Euro teure Radweg überhaupt halten wird, ist völlig ungewiss.


Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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