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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


09.06.2011, Werneuchen - Sturzregen

Seit Dienstag warnte der Deutsche Wetterdienst vor der Gefahr auch schwerer Überschwemmungen durch starke Regenfälle. Gestern Nachmittag zogen nun wie vorhergesagt die dicken Wolken heran und der Himmel  öffnete über Werneuchen alle seine Schleusen. Die Ortsfeuerwehren wurden zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Dabei schickte die Leitstelle die Feuerwehren zuerst dahin, wo höhere Gefahren bestanden. Mancher Hausbesitzer musste deshalb warten (zumal ein Auspumpen voll gelaufener Keller erst möglich gewesen wäre, nachdem es nicht mehr so heftig regnete). Auch beim Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung hatte der Bereitschaftsdienst wieder einmal alle Hände voll zu tun, die Pumpen in Betrieb zu halten.
Doch dieses Mal hatten sich viele Familien auch selbst auf die heftigen Regenfälle vorbereitet und auch nicht die Feuerwehr gerufen. Hausbesitzer in der Bahnhofs-, Post-, Park- und Altstadtstraße hatten in den letzten Jahren ihre Abwasserleitungen mit dem Einbau von Rückstauklappen gegen Rückstau gesichert und blieben nun im Trocknen. Auf den Grundstücken waren viele Entwässerungssysteme intakt, die das Wasser von den Wohnhäusern in tieferes Gelände wegleiteten.
Pech hatten, die Hauseigentümer, welche durch zu hoch gebaute kommunale Straßen, die nicht mehr den alten Geländeoberflächen folgen, das Wasser erneut von der Straße abbekamen.

Die im Jahre 1995 aufgeschütteten Parkplatzflächen des Edeka-Marktes in der Altstadt entwässern bei Starkregen über die Altstadtstraße. Darauf sind aber die Gullis in der Altstadt (welche dann in die Stienitz entwässern) nicht ausgelegt und so stand die Altstadtstraße wieder einmal großflächig unter Wasser. Das Wasser lief auf gegenüberliegende tiefer gelegene Grundstücke ein. Seitdem das Seniorenheim Werneuchen vor 5 Jahren teilweise auf die traditionellen Regenausgleichflächen des aus Weesow führenden Grabens gebaut und riesige Mengen an Erde aufgefüllt wurden, bietet auch die "Stienitz" bei Starkregen ein früher seltenes Bild. Die Besitzer der benachbarten Grundstücke mit ihren Ausgleichsflächentragen tragen nun bei Regenfällen und bei Tauwetter die Mehrlast.

In der Mühlenstraße ist die Straße nach ihrer Asphaltierung in Vorwendezeit" zu hoch geworden und entwässert bei Starkregen auf die anliegenden Wohnhäuser. Mit Pumpen setzten sich die Bewohner wieder einmal zu Wehr. In Weesow stand die Dorfstraße unter Wasser. Hier sind angeblich viel zu klein dimensionierte Entwässerungskanäle die Ursache. Am Beiersdorfer Weg in Stienitzaue stand ein Wohnhaus komplett unter Wasser. Ein Radlader fuhr sich beim Versuch fest, Erdwälle aufzuschieben.  Starke Traktoren zogen den Radlader wieder aus dem Morast. Ursache der Überschwemmung hier angeblich der erhöht errichtete Beiersdorfer Weg, welcher die traditionellen und natürlichen Ausgleichflächen mit einem Damm geteilt hat.


Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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