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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

16. 07.2011, Weesow - Eröffnung des Radweges ohne Ortsvorsteher

Wie man sich mit fremden Federn schmückt

In einem Märchen der Gebrüder Grimm steckt sich ein Rabe fremde bunte Federn zwischen die eigenen.
Der Rabe wollte wohl nur etwas hübscher aussehen, doch auch heute schmücken sich u.a. auch mal Politiker mit fremden Federn um der anderen Leute Lorbeeren zu ernten.
Der Juniamtsbote zeigt auf der Titelseite ein großes buntes Bild wie Bürgermeister Horn (Die Linke) mit der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Stettnisch von der SPD Fraktion den Radweg zwischen Weesow und Werneuchen eröffnet.
Sicher wäre die aus Weesow stammende und auch gewesene Weesower Bürgermeisterin eine geeignete Vertreterin für Werneuchen und Weesow gleichermaßen, und hat auch als Stadtverordnete ihren Anteil doch trägt die repräsentativen Aufgaben für Weesow nun einmal der jetzige Weesower Ortsbürgermeister Thomas Wenzel (CDU/FDP).
 
Das die Chefin der Stadtverordnetenversammlung bei einer Fahrradtour mit dem Bürgermeister in für Werneuchen bekannter Rot-Roter Eintracht mal eben auch gleich den Radweg von Weesow offiziell eröffnete und sogar nicht einmal ein Vertreter der Baufirma eingeladen war, ist das eine. Doch die offizielle Eröffnung und Einweihung ganz ohne den Weesower Bürgerrepräsentant durchzuführen ist sehr unglücklich.
 
Im Jahr 2003, wurde als Bedingung der damals erfolgten verwaltungstechnischen Eingemeindung seitens der Weesower der Bau des Radweges verlangt.  Als Gegenleistung konnte das Weesower Ortsvermögen von der Stadt Werneuchen widerstandslos d.h. ohne Verfassungsklage u.a. Widerstände übernommen werden. Einen weiteren finanziellen Anteil am Radweg hat das Land Brandenburg. Wenn also jemand den Radweg offiziell hätte eröffnen dürfen, wären es zuerst der amtierende Ortsbürgermeister von Weesow, sowie Vertreter des Landes gewesen. Das sich nun Bürgermeister Horn mit der Stadtverordnetenchefin so unglücklich in den Vordergrund bringt, erweckt nun im gesamten Amtsgebiet den Eindruck, als wenn Bürgermeister Horn und die SPD Stadtverordnete die Hauptaktie tragen bzw. sie den Bau des Radweges in die Wege geleitet oder sogar finanziert hätten.  Das man sich dann hier auch noch des u.a. aus öffentlicher Hand finanzierten Amtsboten bedient, ist tragisch.
Wenn sich zum einen der Bürgermeister Horn scheinbar als alleiniger Vertreter aller Ortsteile sieht und sich zum anderen offenbar parteipolitisch motiviert dermaßen im Amtsboten in Szene setzen lässt , eine Zeitung in welcher angeblich durchschnittlich mehr Fotos vom Bürgermeister zu sehen sind, als früher die Zeitung "Neues Deutschland" Honeckerbilder hatte, wird hier ein Motiv ersichtlich.
Es ist nicht das des Raben, sondern "um die Lorbeeren anderer zu ernten".

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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