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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

 

12.10.2011, Werneuchen - Steuergeld durch Planungs- und Baupfusch auf der B158 verschleudert

Werneuchen mit teuersten Kreisverkehr Brandenburgs ?, Straßenbelag nach nur 11 Jahren komplett erneuert, Intakte Verkehrsinseln abgerissen und neu gebaut....
(mk) Die vom Darmstädter Planungsbüro Mörner+Jünger 1995 geplante und vor 12 Jahren in Betrieb genommene Musterortsdurchfahrt Werneuchen sollte zum Aushängeschild des modernen Straßenbaus werden. Im Frühjahr 1999 wurde der erste Bauabschnitt in Werneuchen für den Verkehr eröffnet. Auf einer Strecke von rund 1 600 Metern wurde damals die Bundesstraße B158 verbreitert, um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. Ein Bitumenbelag für die Fahrbahn sollte die Lärmbelästigung vor allem durch den Schwerlastverkehr senken. Ein Kreisverkehr am Ortseingang sollte die Geschwindigkeit der Autos herabsetzen und Verkehrsinseln sollten das Überqueren der Straße sicherer machen. Das ganze Projekt entwickelte sich dann zum finanziellen Desaster für den Steuerzahler und die Landeskassen. Zuerst wurde der 230.000 Euro teure Kreisverkehr an der Aral-Tankstelle,  kurz nach seiner Fertigstellung für 180.000 Euro erneut umgebaut, weil sich "überraschend" herausstellte, dass Schwerlasttransporter ihn nicht passieren konnten. Nach dem Umbau hatte der Kreisverkehr dem Steuerzahler dann insgesamt fast 450.000 Euro gekostet und wurde der teuerste Kreisverkehr Brandenburgs. Nur 7 Jahre nach der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt, bildeten sich dann Risse auf dem Bitumenbelag auf der Fahrbahnmitte und jetzt nur 11 Jahre nach seiner Fertigstellung wurde der Straßenbelag auf einem erstem Bauabschnitt komplett neu gemacht. Dazu wurden auch die bisher voll funktionstüchtigen Verkehrsinseln komplett neu gemacht. Steuergelder aus der Bundes- und Landeskasse, welche in den Taschen der Planungsbüros und eines gleichgültigen Straßenbaubetriebes versickerten? Verantwortlich für die Fehlplanungen und die aufgetretenen Baumängel ist bis jetzt niemand. Journalisten von der MOZ fanden die Geschichten zu den "nicht gelieferten Bordsteinen aus China" recht lustig und auch auf der Webpräsenz der Stadt Werneuchen www.werneuchen.de machte man mit  der Überschrift "Ein Schiff ist gekommen" die Angelegenheit zur Schmunzelaffäre. Bisher hat der Chef des Straßenbaubetriebes nicht über die Kosten für das Land informiert und wer für Planungsfehler und Baumängel verantwortlich zu machen wäre. (Foto: 2007)

 

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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