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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


16.11.2011, Werneuchen - Grund zum Feiern im Ginsterweg in Stienitzaue

Anwohner befestigten in Eigeninitiative ihre Straße

(Stadt Werneuchen, Bauwesen) Im Ginsterweg in Stienitzaue hat ein Ausnahmeprojekt einen glücklichen Abschluss gefunden. Hier haben sich Anlieger gefunden, um in Eigenleistung und mit Eigenfinanzierung aus der vorhandenen unbefestigten eine gut zu befahrende Straße herzustellen. Dem Initiator, Klaus-Peter Neumann, ist es gelungen, fast alle Anwohner in der Sache zu überzeugen. Und das Ergebnis lässt sich sehen! Dabei hatte das Vorhaben keinen guten Start und war ursprünglich auch nicht mit diesem Aufwand geplant. Im Herbst 2010 wollten die Anlieger mit wenigen Mitteln die für unbefestigte Straßen typischen Schlaglöcher beseitigen. Dabei wurde Asphaltfräsgut verwendet, das nur bedingt für die Instandsetzung von Straßen eingesetzt werden darf. Die Untere Bodenbehörde stellte die Anlieger dann vor die Alternative: entweder wird das eingebaute Material wieder entfernt oder die Fläche versiegelt. Gleichzeitig hatte die Stadt Werneuchen im Wacholderweg

eben dieses Asphaltfräsgut mit einem Fertiger eingebracht und die Kreuzungen weit in die abzweigenden Straßen hinein befestigt. Im Kreuzungsbereich Ginsterweg hatte sich die Stadt wegen der Bürgerinitiative noch zurückgehalten. Die Versiegelung der Fahrbahnoberfläche im Wacholderweg erfolgte dann in diesem Jahr. Die Stadt hatte sich für diese aufwändige Instandsetzungsmaßnahme entschieden, da der Wacholderweg zu den unter-haltungsintensivsten Straßengehört. Ein grundhafter Ausbau hätte jedoch eine komplexe Entwässerungslösung vorausgesetzt und ist für die Stadt auch mit Erschließungsbeiträgen mittelfristig nicht finanzierbar. Die Anlieger im Ginsterweg entschieden sich letztendlich für eine sehr hochwertige Instandsetzungsmaßnahme. Da im Ginsterweg aus der Straßenunterhaltung der vergangenen Jahre ein brauchbarer Unterbau vorhanden war, war das Aufbringen einer 8 cm starken Trag-/Deckschicht aus

Asphalt ausreichend. Die Arbeiten wurden dabei immer eng mit dem Bürgermeister und der Bauverwaltung abgestimmt. Der Ginsterweg ist jetzt vom Beiersdorfer Weg bis zum nord-westlichen Ende durchweg befestigt .Im Bereich der Einbahnstraße hat er eine Fahrbahnbreite von 2,5mund im Bereich der Sackgasse ist er zwischen 3,5 und 4 m breit. Die Befestigung der Seitenbereiche erfolgte mit Banketten. Letztendlich hat die Stadt die Bürgerinitiative nicht nur unterstützt sondern auch einen Kostenanteil für die ausgelassenen Kreuzungsbereiche im Abschnitt Wacholderweg übernommen. Auf dem Straßenfest am 29. Oktober hat Bürgermeister Burkhard Horn dann auch das beispiellose Engagement der Anlieger gewürdigt und Herrn Neumann einen besondern Dank ausgesprochen. Diese Fahrbahn dürfte einige Jahre halten.


Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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