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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


23.12.2011, Werneuchen - Information des Bürgermeisters

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Bürgerinnen und Bürger

 

  Die Schwelle zum neuen Jahr eröffnet uns die spannende Frage, was es uns wohl bringen wird? Dieser visionäre
Blick in die Zukunft, nach vorn und auf uns, unsere Rolle als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, kann uns zeigen, welche neuen Herausforderungen und Chancen auf uns warten, und wie wir sie erreichen können.


  Die Bürgerin und den Bürger wie ich ihn gern vor mir sehe, bringt etwas in die Gesellschaft ein. Nicht unbedingt Geld anhand von Spenden, sondern vor allem bürgerliche Werte, Interesse am Gemeinwesen und Engagement.

Dagegen Desinteresse, Verdrossenheit, dieses: "Das interessiert mich nicht" oder "Ich kann sowieso nichts ändern" erodieren dagegen unser Gemeinwesen. Wer etwas kann, sollte davon genauso etwas ab- und weitergeben wie der, der vielleicht viel besitzt. Wenn wir alle, und ich meine wirklich alle, auch mich selbst, ein bisschen mehr noch in diesem Sinne leben und handeln würden, entstände sicher ein besseres Immunsystem gegen Missstände im demokratischen Gemeinwesen unserer Stadt.

 

  Sich in das Gemeinwesen einzubringen heißt die Verfassung und ihre Werte zu achten, sich an die gemeinsamen Regeln zu halten. Wer das nicht tut, die Gesetze verachtet, die ethischen Grundwerte in Gefahr bringt, muss mit entschlossener Gegenwehr der Bürgerinnen und Bürger rechnen. Sich einzubringen heißt nicht die Augen vor denjenigen zu verschließen, die unseren Gemeinsinn missbrauchen. Nur in der Demokratie und der Freiheit ist man geborgen, kann sich eine Stadt entwickeln, und man wird nicht zum Tiger hinter Gittern.

 

  Richtige wie falsche Beschlüsse unserer Stadtverordneten, beides müssen wir Bürger im demokratischen Gemeinwesen unserer Stadt hinnehmen, aber nur eine offene Gesellschaft mit einer freien unabhängigen Presse kann hier Wertungen vornehmen. Die Pressefreiheit ist in unserem Grundgesetz verankert und schützt jede Form von Journalismus. Sie unterscheidet auch nicht nach gutem und schlechtem Journalismus und gilt selbst dann, wenn das Ergebnis journalistischer Arbeit dumm oder irrelevant wäre.

  Die Freiheit der selbstbewussten Presse ist ein hohes Gut und bei der Berichterstattung muss ein Journalist sehr sorgfältig vorgehen, konkrete Tatsachen vortragen, „Ross und Reiter“, Sachverhalte ohne parteipolitische, vielmehr nach sachlichen Erwägungen, genau benennen und immer wieder neu bewerten.

Nur eine freie Presse sagt - Woche für Woche - in Werneuchen etwas – laut und deutlich -, berichtet zu Themen und Ereignissen, nennt Namen von Kommunalpolitikern - worüber anschließend in der Stadt und den Ortsteilen gesprochen und diskutiert wird.

 

  Für Werneuchen war das Jahr 2011 ein besonderes Jahr. Die Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen einen Bürgermeister zu wählen, doch dann ging nicht einmal jeder zweite Werneuchener zur Wahlurne. Diejenigen die zur Wahl gingen, diese Wähler vertrauten noch der Demokratie und darauf, dass ihre abgegebenen Stimmen auch wirklich gültig sind und bleiben. Eine Wahl kann schließlich auch nicht aus jeder beliebigen Opportunität aufgehoben werden. Die Gerichte sind deshalb auch zu Recht immer sehr zurückhaltend bei Wahlanfechtungen.

 

Werneuchen steht aller Voraussicht 2012 vor einer Wiederholung der Bürgermeisterwahlen.

 

  Nur wenn wir, in diesem Fall alle, ganz besonders endlich auch die Stadtverordneten, als unsere gewählten Vertreter, in ihrem Bewusstsein eine höhere, tiefe Verantwortung für das Gemeinwesen, aufgrund ethischer Werte verankern, droht kein demokratischer Schiffbruch. Wandel kann und wird nicht von oben kommen und kann nur durch aktive Bürgerinnen und Bürger von unten initiiert werden.

 

Ich glaube das Jahr 2012 wird ein solches "Jahr der Bürgerinnen und Bürger".

 

  Ich wünsche Ihnen allen und Ihren Familien ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr Gesundheit und Erfolg.

 

Ihr Martin Kuban, Redakteur


Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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