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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

10.03.2012
Konzept in der Aktentasche


„Ich habe das Konzept in der Tasche“ Wahlversprechen von Herrn Jaeschke

Gut erinnere ich mich an den Wahlkampf ums Bürgermeisteramt vor vier Jahren. Ein Hauptargument von Herrn Jaeschke war: „Rufbus – ich hab das Konzept in der Tasche!“ Damit hat er auch in Bruchmühle gepunktet.

Nix war mit Konzept. Außer einer Dienstreise mit Abgeordneten in ein anderes Bundesland erfuhren wir von keinen anderen Initiativen. Der Ortsbeirat von Bruchmühle wurde nach der Bürgermeisterwahl immer wieder gefragt: Wo bleibt denn nun der Bus? Und wir mussten mit den Schultern zucken. Die Frage wurde in unseren Protokollen an den Bürgermeister weitergeleitet, ohne jemals Antwort zu erhalten.

Wir suchten nach Informationen und fanden sie am 17. 11.2009 im Rahmen eines informellen Gespräches beim Bürgermeister der Nachbargemeinde Fredersdorf. Er erläuterte uns als Ortsbeirat die Idee von einem Ringverkehr unter Einbeziehung von Bruchmühle. Wir unterstützten diese Initiative einstimmig. Aus dieser Vision heraus entwickelte sich über einen Zeitraum von ca. 18 Monaten ein gemeinsames ÖPNV-Konzept für den Landkreis MOL unter Einbeziehung der beteiligten Städte und Gemeinden und des zuständigen Kreisbetriebes MOL in Strausberg.

Auf der Ortsbeiratssitzung am 8. Februar 2011 trugen wir erneut die Frage an Herrn Jaeschke heran. Seine Antwort: „Das ist Sache des Kreises und bis Jahresende 2011 soll eine Lösung her.“ Danach erfuhren wir durch Zufall, dass bis 31. März Termin für Stellungnahmen der Ortsteile sei. Auf unser Drängen hin wurde dann endlich am 22. März 2011 in Bruchmühle das Bus-Konzept vom zuständigen Ingenieurbüro den zahlreichen interessierten Bürgern vorgestellt. Mit ihren Hinweisen dazu konnte der Ortsbeirat seine Stellungnahme noch pünktlich abfassen.

Was wäre ohne den Freund „Zufall“ geworden? Fehlinformation, Termin verpasst, Bruchmühler Hinweise nicht aufgenommen!!

Kurz vor Inbetriebnahme der Buslinie am 11.12.2011 fiel uns auf, dass keinerlei Vorbereitungen für die Herstellung der Haltestellen getroffen wurden. Nachfrage im Rathaus ergab, dass die eigentlich zuständigen Mitarbeiter dazu keinen Auftrag vom Bürgermeister erhalten hatten. Es gelang ihnen, innerhalb von 3 Tagen ein Provisorium am Sportplatz einzurichten.

Nun, nach ca 100 Tagen wird der Bus zunehmend besser genutzt und unsere Bruchmühler lassen ihre Autos auch immer öfter stehen.

Diesem einen Beispiel könnte ich noch viele weitere hinzufügen. Auf Hinweise und Vorschlägen in den Protokollen des Ortsbeirates, die ja pflichtgemäß direkt an den Bürgermeister gehen, erhalten wir fast nie eine Antwort, auf Fragen der Bürger können wir somit nicht sachkundig und auch nicht termingerecht reagieren. Entscheidungsvorschläge werden so sehr oft negiert. Das erschwert unsere Arbeit und ist in sehr vielen Fällen einfach unbefriedigend.

Gerhard Barth
Mitglied Ortsbeirat Bruchmühle

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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