Straßenliste Wahlanfechtung Feuerwehr Jugendfeuerwehr Videos Inhaltsverzeichniss Kontakt Gästebuch Impressum

Startseite
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014


Heimatkundliches aus Werneuchen und der Umgebung


Satzungen der Stadt Werneuchen



Startseite
GO der SVV
Wasserbetrieb
Schmutzwasser
U-Siedlung
Vereine
Straßennutzung
Straßenreinigung
Verwaltung


Flag Counter Werneuchner Onlinezeitung


download

Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

12.03.2012
Ich bin jetzt der Star ... einer Karikatur


Wer kann schon von sich behaupten, es als zentrale Figur einer Karikatur in ein Druckerzeugnis und bis in jeden Haushalt unserer Stadt geschafft zu haben? In Farbe und auf Glanzpapier! Und sechs Stufen auf einmal –das muss mir in meinem Alter erstmal einer nachmachen!

Nur ein wesentlicher Fehler ist dem „Künstler“ unterlaufen: ich muss keine Akten hinunter in den Keller transportieren. Schon gar nicht, um sie dort zu verstecken. Vor wem denn und warum? Schon seit drei Jahren sind alle Unterlagen zur „Kreditangelegenheit Bruchmühle“ bei den Anwälten der Stadt bzw. bei Gericht. Die Stadtverordneten und nicht der Bürgermeister haben nämlich schon 2009 zahlreiche Beschlüsse dazu gefasst und die Gelder für Anwälte und Gutachter bewilligt. Der Bürgermeister war nur der ausführende rechtliche Vertreter der Stadt.

Die Karikatur wäre korrekt, wenn sie mich die Treppe aufwärts zeigen würde (gern auch mit sechs Stufen auf einmal) und unter meinem Arm eine Akte mit der Aufschrift „Bebauungsplan und Kita Röthsee“. Hinter mir her der Bürgermeister Jaeschke, mit Schweißperlen auf der Stirn und der Sprechblase „Halt! Das hätten Sie nicht finden dürfen!“ Bei meiner Akteneinsicht in Vorbereitung auf die letzte Stadtverordnetensitzung bin ich nämlich – mehr zufällig – auf die „Leichen im Keller“ des Bürgermeisters Jaeschke gestoßen. Daraufhin habe ich mehrere Vorgänge der letzten Jahre, bei denen der Bürgermeister und die evangelische Kirchengemeinde Altlandsberg Verhandlungspartner waren, noch einmal intensiver betrachtet und bin auf Unfassbares gestoßen. Es wird dem Staatsanwalt vorbehalten sein festzustellen, ob der Bürgermeister sich des Betrugs zum Nachteil unserer Stadt und zum Vorteil der evangelischen Kirchengemeinde in mehreren Fällen strafbar gemacht hat.

Aus den genannten Gründen ist es nur verständlich, dass der Bürgermeister meinen Namen bei der Diffamierung von Stadtverordneten besonders oft nennt - und nun auch diese nette Karikatur. Da ich – ganz im Gegensatz zu ihm – eine fachliche Ausbildung als Verwaltungsfachwirtin habe, bin ich im Veraltungsrecht ziemlich sattelfest. Das muss ihm ein Dorn im Auge sein. In völliger Panik schlägt er nun um sich und versucht, nicht ganz ungeschickt, das muss man ihm lassen, mit dem Finger auf alle anderen zu zeigen und von sich, seiner Unfähigkeit und von seinem „Aktenkeller“ abzulenken.

Ach übrigens: wussten Sie schon, dass der Bürgermeister diese wichtigen Akten jetzt alle in seinem Dienstzimmer aufbewahrt? Das Türschloss hat er auswechseln lassen, das Zimmer ist jetzt immer verschlossen. Nicht einmal seine Sekretärin oder seine Vertreterin, Frau Zöller, haben einen Schlüssel.

Bei Herrn Andruleit stand die Tür immer offen. Er hatte offenbar gar nichts zu verbergen.
 

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

Impressum  Kontakt