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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

13.03.2012
Ich möchte, dass das Leitungschaos endlich ein Ende hat!

Ich wohne seit fast 16 Jahren in Bruchmühle und fühle mich in meiner „neuen“ Heimat sehr wohl. Wir haben
hier viele Freunde und sehr viele gute Bekannte, eben wie in einem Dorf. Seit 1998 engagiere ich mich ehren-
amtlich in der Kommunalpolitik (parteilos). Zunächst in der eigenständigen Gemeindevertretung Bruchmühle,
später in der Stadtverordnetenversammlung und seit dem Zusammenschluss der Ortsteile zur Stadt Altlandsberg
immer im Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Soziales (für die Bürgerfraktion als sachkundige
Einwohnerin).

Seit 4 Jahren (etwa…) habe ich den Eindruck, ich sitze dort nur sinnlos herum und lasse meine Zeit und meine
Nerven für Nichts, oft dachte ich schon ans Aufhören, so entmutigt war ich.

- Fast immer schlechte Sitzungsvorbereitung durch die Verwaltung, fehlerhafte Vorlagen (oft mit völlig falschen
Zahlen, die keine Grundlage für eine Beschlussfassung sein konnten)

- häufige Tischvorlagen (es geht nicht um die Ausnahme, die völlig ok wäre)

- Der fast immer anwesende Bürgermeister meist schlecht vorbereitet, blieb Antworten auf Fragen häufig
schuldig, die Ausreden immer dieselben (die schlecht besetzte Verwaltung, dabei wusste doch jeder, dass
die Misere durch ihn selbst hausgemacht war)

- Herr Jaeschke hätte gar nicht bei allen Ausschusssitzungen (4 verschiedene Ausschüsse im Monat) dabei sein
müssen, wenn er seine Arbeit am Tage richtig gemacht und die Aufgaben auf breite Schultern verteilt hätte.

- Zeitweilig war er sogar der bestbezahlteste Postbote oder E-Mail- Versender unserer Stadt, was ich nicht unter
seiner Würde finde, wofür er aber normalerweise keine Zeit haben dürfte.

- Offenbar ist Vertrauen zu seinen Mitarbeitern so gering, dass er alles an sich zog und versuchte selbst zu
machen, was ihm nicht gelang (das kann nicht mal Einer mit besseren Fähigkeiten)

- Festlegungen in Protokollen wurden meist weder kontrolliert und nachgearbeitet noch umgesetzt.

- So drehten wir uns in vielen Ausschusssitzungen im Kreis und behandelten die wichtig anstehenden Probleme
immer und immer wieder. Teilweise wurden uns die alten nur im Datum veränderten Vorlagen wieder zugemutet,
ohne dass die Festlegungen vom Ausschuss eingearbeitet wurden.

Ein konkretes Beispiel:

- 27.08. 2009 der Jugend- und Kulturverein Bruchmühle stellt frist-und formgerecht einen Antrag über 700,- €
Zuwendung für die AG Chronik zur Herstellung geschichtlicher Dokumentationen über den Ortsteil.

- Der Antrag gelangt nicht auf den Tisch des Sozialausschussses, wo er hingehört, sondern in die Hände von
Herrn Nestroy, wird nicht weitergeleitet und demzufolge auch nicht im Ausschuss behandelt.

- Auf Nachfragen der Chronikgruppe wird mitgeteilt, dass Rentnerbetreuung nun über den Ortsbeirat, die Jugend-
arbeit über Herrn Schwolow laufe und Geld für die Chronikgruppe im Haushalt eingestellt sei.

- Mai 2010: Nachdem Anfragen in mehreren Stadtverordnetenversammlungen und Briefe unbeantwortet blieben,
klärendes Gespräch zwischen Herrn Jaeschke, Vereinsvorsitzendem und Kämmerin in dem der Bürgermeister
verspricht, die Angelegenheit dem Ausschuss vorzutragen, es brauche kein neuer Antrag gestellt werden.

- 13.07. 2010, wieder nichts passiert, Brief des Vereinsvorsitzenden an den Sozialausschuss, der Brief kommt
nicht an.

- 23.09. 2010: Ich erläuterte den Vorgang im Ausschuss, Herrn Jaeschke verspricht Klärung

- 11.10. 2010 in der Ausschusssitzung keine Antwort

- 08.11. 2010 Herr Jaeschke erläutert, dass „Gespräche dazu im Hause laufen“, es wird zur nächsten Sitzung eine
Information erfolgen,

- 10.01. 2011 (die Sitzungen am 13.12. 10 und 14.02.11 fielen aus) erneut keine Antwort auf den inzwischen
protokollarischen Dauerbrenner, die Ausschussvorsitzende sieht sich zur Protokollnotiz veranlasst: „ Frau
Drusche bittet Herrn Jaeschke eine Organisationsform zu finden, das aus den Protokollen die
offenen Fragestellungen bzw. Arbeitsaufträge herausgezogen werden und von der Verwaltung
an ihn beantwortet werden, sodass er im Ausschuss Auskunft geben kann“ , ich überlasse Herrn
Jaeschke auch noch einmal eine Kopie des betr. Briefes, weil ich annehme, dass er gar nicht mehr weiß, worum
es eigentlich geht, er sagt mir bis Ende der Woche Klärung zu.

Inzwischen ging es schon lange nicht mehr um die 700 € (der Posten war durch und es mussten seinerzeit
Abstriche am Projekt gemacht werden).

Es ging in dieser Sache auch nicht um die „Rettung der Welt“ aber wir wollten nun doch gerne wissen, wie der
Bürgermeister mit dem Anliegen einer Gruppe ehrenamtlicher Bürger so im Verlaufe von 1,5 Jahren umgeht.

- 11.04. 2011 (1 Jahr und 8 Monate später!) Herr Jaeschke teilt mit, “ dass es bei dem besagten Antrag zu
Missverständnissen kam, die zu dieser Situation geführt haben. Er entschuldigt sich dafür und
erklärt, dass in Zukunft dieses nicht noch einmal vorkommen wird.“

Den Jaeschke-Anhängern mag dieses Beispiel als Kleinkrämerei vorkommen. Bei Gott, es gibt sicher Angelegenheiten mit größeren Stellenwerten, die er nicht hinbekommen hat, aber… das Prinzip wird hieran klar: Er hat es nicht im Griff, denn oft, wenn er etwas zur Chefsache machte, ist es so gelaufen.

Auch wenn es die Jaeschke-Unterstützer nicht hören wollen: Zu Herrn Andruleit`s Zeiten hat mir diese Arbeit Spaß gemacht und ich hatte den Eindruck, ich kann helfen, etwas zu bewegen.

Etwas Gutes hat es gebracht: Weil wir fanden, dass sich der Bürgermeister zu wenig um unsere Interessen und Nöte kümmert sind wir dichter zusammengerückt. Es gibt zahlreiche Aktivitäten, Initiativen und Arbeitsgruppen, einen Bürgerstammtisch zur Mitgestaltung des Lebens und zur Selbsthilfe in unserem Ortsteil. Nie wurden die Ortsbeiratssitzungen und SVV so frequentiert wie seit der Zeit da es nicht mehr läuft. Wir haben schon eine Menge erreicht und können uns darüber freuen. Freilich trugen alle Erneuerungen seine Unterschrift, aber nicht seine Handschrift.

Meine gute Kinderstube verbot mir am 13.02.2012 nach dem Beschluss der SVV laut Beifall zu klatschen, innerlich habe ich gejubelt: na endlich!

Ich werde für die Abwahl stimmen, weil ich mit Herrn Jaeschke als Bürgermeister keinen Sinn in diesem Ehrenamt sehe.

Dr. Ellen Dämpfert (Berufene Einwohnerin im Bildungsausschuss)

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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