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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

14.03.2012
Ein Trainer ohne Mannschaft

Besser hätte man es nicht formulieren können, als ein Bürger auf der Einwohnerversammlung in Wesendahl, gegen Ende der sehr offenen und sachlichen Veranstaltung: Er sei Neubürger in Wesendahl, würde den Bürgermeister gar nicht kennen und das Für und Wider des gegenwärtigen Schlagabtauschs könne er gar nicht beurteilen.

Aber als Konsequenz aus der Bürgerversammlung brachte er es für sich persönlich auf den Punkt: Da steht ein Trainer auf dem Spielfeld, aber die Mannschaft hat ihm nach langen Querelen das Misstrauen ausgesprochen und weigert sich, die Kabine zu verlassen. Für ihn stehe deshalb fest: Da kann es nur eine Lösung geben – dieser Trainer muss ausgewechselt werden.

Das trifft genau des Pudels Kern. Wie will ein solcher Trainer für die erwartungsvollen Zuschauer auf den Tribünen noch ein Spiel zustande bringen? Allein kann er es nicht – Management und Mannschaft aber können und wollen nicht mehr mit ihm arbeiten. Da werden dem Trainer auch die teilweisen Unterstützungsbekundungen aus dem Publikum nicht helfen.

Natürlich hinkt jeder Vergleich. Beim Fußball würde der Trainer zurücktreten oder das Management würde ihn entlassen und einen neuen einstellen.

In unserer „Sportart“ sind die Stadtverordneten das Management. Wir geben die Zielrichtung (vorderer Tabellenplatz) vor und entscheiden über die Finanzen. Der Bürgermeister muss mit seiner Mannschaft im Rathaus als Trainer fungieren und diese Ziele erfüllen.

Was aber, wenn die Mannschaft nach und nach zerbröckelt, nur noch lustlos auf den Platz läuft und der Tabellenabstieg droht? Das Management nimmt den Trainer ins Gebet, einmal, zweimal, oft. Aber dann muss es Konsequenzen geben: einen Trainerwechsel!

Der nächste „hinkende“ Vergleich: in unserer Stadt kann nur die Bürgerschaft (das Publikum auf den Rängen) darüber entscheiden, ob es wieder anspruchsvolle, siegreiche Spiele mit motivierten Spielern sehen will oder auf der Weiterbeschäftigung genau dieses Trainers beharrt.

Rund 80 % der Stadtverordneten haben dem Bürgermeister das Misstrauen ausgesprochen und mindestens genau so viele Verwaltungsmitarbeiter wollen unter diesem Chef nicht mehr arbeiten. Sie dürfen es natürlich nicht öffentlich aussprechen. Aber es ist definitiv so!

Unsere Stadt ist durch diesen Bürgermeister nicht mehr regierbar!

Bitte gehen Sie zur Wahl und stimmen Sie für siegreiche Spiele und für Altlandbergs Zukunft mit JA!

Eva Strys
 

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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