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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

16.03.2012

Winfred Marschner - 500.000 € „ verlorene Steuergelder"

Stellungnahme Winfred Marschner zu den Anschuldigungen durch Arno Jaeschke
An die Bürger von Bruchmühle
Da Herr Jaeschke es so darstellt, seine Abwahl geht um den Kredit in Bruchmühle und meine Person, möchte ich mich dazu äußern. Unter „ Klargestellt mit Respekt "
stelle ich mir etwas anderes vor.
Sich selbst durch Halbwahrheiten, Unterstellungen, Unwahrheiten und Lügen in ein gutes Licht zu setzen, zeugt nicht von Respekt gegenüber unseren Bürgern und Wählern.
Wahr ist, dass die Genossenschaft für die Errichtung des Gewerbegebietes und den sozialen Wohnungsbau Kredite erhielt. Die Genossenschaft erschloss dafür das
Gewerbegebiet, erwarb Grundstücke und baute die vier Mehrfamilienhäuser am Mühlenfließ. Das alles hat sich mit der Erweiterung des Gewerbegebietes durch Tinglev und
die 100 % ige Auslastung des Gebietes für Bruchmühle und Altlandsberg ausgezahlt.
Unwahr ist, dass dieser Kredit unrechtmäßig vergeben wurde. Das weiß auch Herr Jaeschke, denn er stellte damals Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft, wegen
Veruntreuung gegen Herrn Andruleit, Frau Kurras und mich. Diese Anzeigen wurden zurückgewiesen.
Wahr ist, dass Herr Edel wegen des Berichts der Prüfungsbehörde Frau Kurras öffentlich kritisiert hat.
Unwahr ist, dass der Bericht manipuliert wurde.
Die Halbwahrheit ist, dass dann nicht erwähnt wird, dass sich Herr Edel für seine Vorwürfe bei Frau Kurras entschuldigt hat.
Wahr ist auch, dass mit der Liquidation der Genossenschaft ein Restkredit offen blieb, aber auch zwei Grundstücke mit entsprechender Grundschuldabsicherung. Da diese
Grundstücke damals nicht verkauft werden konnten, wollte ich diesen Kredit übernehmen, um Schaden von der Gemeinde abzuwenden. Natürlich nur im Zusammenhang mit
den Grundstücken. Darum geht auch der Streit vor Gericht, obwohl man es auch ohne Gericht klären könnte. Denn nur wenn die Mieteinnahmen von 2.000 - 3.000 €
monatlich eingehen, kann auch zurückgezahlt werden.
Wahr ist zwar, dass es zu keiner außergerichtlichen Einigung kam, aber es ist nur eine
Halbwahrheit, denn alle Vorschläge von vielen Seiten, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen, um eine Lösung zu suchen, hat Herr Jaeschke abgelehnt.
Es ist auch eine Unterstellung, dass der Grund für das Abwahlverfahren der Kredit ist und das es schnell noch vor April erfolgen müsste wegen des Gerichtstermins.
Als die Abgeordneten der Stadt Altlandsberg den Antrag zur Abwahl unterschrieben haben ( im Dezember 2011 )wusste keiner, nicht einmal Herr Jaeschke, das es, wann es
und ob es noch einen Termin beim Gericht gibt.
Ich finde es als eine Frechheit zu sagen „ es deutet sich an, dass Herr Andruleit und ggf. auch Frau Kurras für die nicht mehr einbringlichen Außenstände des Kredites,
persönlich einstehen werden müssen." Sie stehen nicht vor Gericht!
Abgesehen davon, dass die Stadt monatlich 2000 - 3000 € einnehmen könnte, wenn man keine aufwändige Zwangsverwaltung eingesetzt hätte, wäre es in erster Linie mein
Problem. Aber mit 500.000 € „ verlorene Steuergelder" herumzuschmeißen, hört sich für einen „Saubermann" gut an.
Ja, es ist zwar wahr, dass Herr Andruleit und Frau Kurras als Zeugen geladen sind, aber nur um zu klären, ob der Kredit und die Übernahme der Grundstücke eine Einheit
bilden und nicht um sich zu verantworten.
Es ist eine Lüge wenn Herr Jaeschke behauptet, Stadtverordnete verschenken Steuergelder, in dem einzelne Stadtverordnete aus der Fraktion der Linken und der
Bürgerfraktion versucht hätten, diese Angelegenheit zum Schaden der Stadt unter den Teppich zu kehren. Auch die angeführte Niederschlagung hat nichts mit unter den
Teppichkehren zu tun, es ist ein Verwaltungsakt, da das Geld in dem Jahr nicht zur Verfügung steht. Kein Verzicht keine Vertuschung oder ähnliches, wie Herr Jaeschke es
gern darstellt.
Auch in dem Artikel über das Scheunenviertel suggeriert Herr Jaeschke, Herr Marschner hat das Geld kassiert aber die Leistung der Erschließung nicht annähernd erbracht,
jetzt muss der Steuerzahler 1,1 Mio. aufbringen.
Sie können mir glauben, keinen berührt die Entwicklung des Scheunenviertels mehr als mich persönlich.
Ich habe durch die Verkäufe knapp 200.000 € eingenommen. Wer die ehemalige Schweinestallanlage kennt, der weiß dass 200.000 € nur ein Bruchteil der Abrisskosten
sind.
Weil diese enormen Abrisskosten vorher anfielen, gab es keine Bürgschaft, denn die Stadt hatte mit Beseitigung dieses Schandfleckes und der Übergabe einer beachtlichen
Fläche für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auch einen großen Vorteil.
Für die weitere Erschließung gab es Vorschläge, auf die Herr Jaeschke nicht eingegangen ist, sie hätten der Stadt nichts gekostet. Die Stadt bezahlt von den
Erschließungskosten nur 10 % und nicht 1,1 Mio. Und man müsste es nicht teurer machen als notwendig. Aber die Aussage, wir haben nichts zu verschenken, hört sich erst
mal gut an und stimmt auch. Er müsste das nur bei seinen Handlungen berücksichtigen.
Noch einen letzen Abschnitt, Beiträge und Gebühren wurden in der Vergangenheit nach „Gutsherrenart" erhoben.
Diese Äußerung ist der Gipfel der Unverschämtheit und ein Schlag ins Gesicht auch aller früheren Abgeordneten.
Für Bruchmühle kann ich nur sagen, wir haben sogar keine Beiträge für den Straßenbau erhoben, um die Bürger zu entlasten und auch in Altlandsberg hat man z.B. in Nord
auf freiwilliger Basis mit den Bürgern Straßen gebaut, um sie zu entlasten.
Es gibt sechs Ortsbürgermeister / Ortsvorsteher die alle gewählt wurden, die alle für die Abwahl von Herrn Jaeschke sind.
Die Ortsbeiräte wollen und können nicht mehr mit ihm arbeiten.
Freiwillig will er nicht zurücktreten, das wollte er vor seiner Amtszeit als Geschäftführer der Verkehrsbetriebe auch nicht.
Wer möchte, dass es in Altlandsberg wieder vorwärts geht, der gehe bitte zur Wahl. Wer nicht geht, der lässt alles beim Alten.
Es geht nicht um mich, es geht nicht um den Kredit, es geht um die Zukunft von Altlandsberg und um die Zukunft von Bruchmühle.

Hochachtungsvoll
Winfred Marschner

mit freundlicher Unterstützung von www.bruchmuehle.de

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

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