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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948

24.03.2012
Versuch, sich einer objektiven Wahlentscheidung zu nähern
Pressemitteilung der Bürgerinitiative "Lebenswertes Altlandsberg" von Peter Müller

25.03.2012, 18.00Uhr – die Entscheidung Jaeschke JA oder NEIN wird gefallen sein.

Auch die letzte Infoveranstaltung zum Bürgermeisterabwahlverfahren am Donnerstagabend in der Erlengrundhalle hat mir gezeigt, ich bin nicht allein, viele Bürger Altlandsbergs sind auf der Suche nach einer möglichst objektiven Wahlentscheidung. Viel Kritik auf beiden Seiten. Auch unsere Stadtverordneten haben Gründe für Kritik an Ihrer Arbeit geliefert. Wenn sie wirklich Veränderungen wollen, dann müssen sie auch Ihre Verantwortung konsequenter wahrnehmen, die Mandatsrückgabe eingeschlossen.

Ein hoher Druck wurde aufgebaut und Diskussionen teils mit Themen überfrachtet, mit denen ich als Normalbürger schlicht überfordert bin. Daher werde ich das Thema der Kreditgewährung Bruchmühle aus meiner Entscheidungsfindung streichen. Wofür ich mich als Altlandsberger Bürger schäme, ist, das teils würdelose Verhalten von einigen Altlandsberger Bürgern.

Redefreiheit JA aber mit Anstand und Würde vor jeder Person. Eines ist mir sehr bewusst geworden, es gibt viele Gräben mit unüberwindlichen Dimensionen zwischen unserem Stadtoberhaupt und unseren gewählten Stadtverordneten. Ich frage mich, wie will unser Bürgermeister unter diesen Bedingungen einen Neuanfang starten? – Das scheint mir perspektivlos. Was zeichnet für mich einen guten Bürgermeister nach 5 Jahren Amtstätigkeit aus? – Glaubwürdigkeit, Bürgernähe, Führungsqualitäten, Parteiunabhängigkeit.

Glaubwürdigkeit: Sein Wahlversprechen: Leben und Wohnen soll für alle Generationen attraktiv sein. Es tut mir in der Seele weh jeden Tag den Verfall des historischen Scheunenviertels ansehen zu müssen - Ursache: Fehlende Flurbereinigung, Gestaltungssatzung schreckt Investoren ab. Wohngebiet Scheunenviertel - Seit 2007 haben sich gerade mal 6 oder 7 Familien angesiedelt, seit 5 Jahren sind die Erschließungsmaßnahmen nicht fertiggestellt, den Anwohnern droht eine Doppelbelastung durch Erschließungskosten. Sanierung Altstadtstraßen – Substanzlose Aufgabenstellung an den Planer, Planung ohne Nachhaltigkeit, ohne Berücksichtigung der Belange Behinderter und älterer Generationen. Hortneubau – Immense Planungskosten wegen mangelhafter Aufgabenstellungen, Fehler im Öffentlichen Vergabeverfahren. Wirtschaftsförderung, Investoren und Arbeitsplätze – keine gemeinsamen Initiativen mit dem Gewerbeförderverein umgesetzt.

Bürgernähe: Sein Wahlversprechen: „…die Menschen fühlen unverstanden…eingeengt….Da müssen Verkrustungen aufgebrochen werden…“ (BAB26-2007) In Altlandsberg bilden sich Bürgerinitiativen wegen eines über Jahre gewachsenen Abstandes zwischen Bürgern und Bürgermeister, der mangelnden Wahrnehmung der Probleme der Bürger, mangenden Bürgerbeteiligung und mangelnder Transparenz. Ratsmanager und Bürgerdienste - Fehlanzeige, wo draufsteht ist eben nicht drin.

Führungsqualität: Kompetenz und Erfahrung konnte mir unser Bürgermeister auch auf der Infoveranstaltung nicht vermitteln. Mitarbeiter der Verwaltung beklagen die Umstrukturierung der Verwaltung durch den Bürgermeister. In ihrem Sachgebiet erfahrene Mitarbeiter wurden gegen ihren Willen in andere Sachgebiete umgesetzt, zu Lasten der Effizienz. Bei persönlichem Kontakt erlebe ich teils angstbesetzte Mitarbeiter, die mich mit meinen Anliegen an den Bürgermeister verweisen. Ich erlebe selten Zufriedenheit, Motivation, Partnerschaftlichkeit. Ich vermisse die Wertschätzung zwischen dem Stadtoberhaupt und seinen Angestellten. Parteiunabhängigkeit: Unser Bürgermeister ist zwar parteilos, wurde aber durch die CDU über die Kandidatur ins Amt geführt und konnte seine Unabhängigkeit von der CDU in seiner Amtszeit nicht überzeugend nachweisen.

Wie sagten mir die alten Altlandsberger: „Den Arno haben wir gewählt weil er einer von uns ist und parteilos, ich sehe noch den kleinen Arno, im Sommer in Hemdchen und kurzen Hosen übern Markt rennen.“ Ein großer Vertrauensbonus, er hat ihn nicht genutzt. Ich entscheide nicht zwischen Pest oder Cholera. Ich entscheide mich für Veränderungen, die Altlandsberg dringend braucht. Dafür ist unser Bürgermeister ungeeignet. Ein erster Schritt ist die Abwahl unseres amtierenden Bürgermeisters.

Fazit: Meine Entscheidung heißt -JA- zur Bürgermeisterabwahl.

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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