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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


21.01.2012, Weesow - Ermittlungsverfahren wegen Kindstötung eingestellt

Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen endgültig eingestellt

Am Morgen des 11. Februar 2010, gegen 7.45 Uhr bemerkte ein Anwohner in Weesow auf einem Feld eine Frau im Schnee liegen. Ihr Unterleib war blutverschmiert, die Frau war nicht ansprechbar und stark unterkühlt. Der Mann informierte sofort die Polizei und die Frau wurde in eine Klinik gebracht. In einer Reisetasche, wenige Meter von ihr entfernt, machte die Polizei dann einen schrecklichen Fund. In der Tasche lag ein totes Neugeborenes.
Spätere Ermittlungen ergaben, dass die Frau am Vorabend bei einem Bekannten in Werneuchen zu Besuch gewesen war. Der Bekannte hatte angeblich nicht gewusst, dass die Frau schwanger war. Als die Wehen einsetzten, ging die 22-jährige in den Hausflur und brachte dort ihr Kind zur Welt. Danach wollte die Frau zurück nach Weesow laufen, brach aber nach 1000 Metern zusammen. Durch Temperaturen um etwa -5 Grad und den Blutverlust sank ihre Körpertemperatur äußerst kritisch auf bis zu 22 Grad ab.
Etwa acht Wochen lag die Frau im Koma und lange war es nicht klar, ob die Frau überhaupt überleben würde.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) ermittelte währenddessen gegen die Frau wegen Totschlags, aber die Frau schwieg zu den Vorwürfen.
Bereits vor etwa zwei Wochen stellte nun die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) das laufende Ermittlungsverfahren, wegen Mangels an Beweisen und hinreichenden Tatverdacht ein". Ulrich Scherding, Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) sagte dazu: "Der Nachweis, dass die Frau ihr Baby erstickt hat, konnte nicht geführt werden. Das gerichtsmedizinische Gutachten konnte auch keine Auskunft geben, ob das Baby überhaupt lebensfähig war und es sei nicht festzustellen gewesen, dass das Neugeborene auch bei einer sofortigen Alarmierung eines Krankenwagens noch zu retten gewesen wäre." Der Anwalt der Frau zeigte sich über die Entscheidung der Staatsanwaltschaft zufrieden: "Die Staatsanwaltschaft hat 10 Monate gründlich ermittelt und nun ist es richtig, dass Verfahren einzustellen. Seine Mandantin sei darüber sehr erleichtert."

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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