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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


21.03.2012, Werneuchen - Kriegerdenkmal verunreinigt

Das Jugendliche und Kinder am Park, am Paddenpuhl, randalieren, den Teich mit Gegenständen verunreinigen, Flaschen zerschlagen und viel Müll und sonstige Schäden hinterlassen ist nicht neu. Die Anlieger der Bahnhofsstrasse können hier rüber bereits viele Geschichten erzählen. Nun haben "unbekannte Täter" die von Werneuchener Bürgern 1913 errichtete Gedenkstätte an den Deutsch-Dänischen Krieg, den Deutschen Krieg und den Deutsch-Französischen Krieg in Werneuchen wieder einmal verunreinigt und beschmiert. Die Stadtverwaltung Werneuchen soll nach Medienberichten inzwischen die Reinigung des Denkmals durchgeführt haben. Die Kriminalpolizei hätte sich zuvor aber ein Bild von dem Zustand des Denkmals gemacht und eine Anzeige aufgenommen.

Das im kleinen Stadtpark am Teich stehende und im Jahr 1913 eingeweihte Denkmal wurde von dem Werneuchner Bildhauer Karl Christian Fürstenberg aus Anlass der Jahrhundertfeier der Befreiungskriege gegen Napoleon im Auftrag der Stadt Werneuchen entworfen und ausgeführt. Die bauliche Ausführung des Kunststeines übernahm der Bauunternehmer Karl Tiebel & Sohn aus Werneuchen. Auf dem Unterbau mit Plattform und steinernem Geländer stand ein Obelisk, der von einem Adler mit ausgebreiteten Schwingen gekrönt wurde. Auf der Vorderseite war ein Bronze-Relief Kaiser Wilhelms angebracht. Der Sockel des Obelisk trug die Inschrift:
„Gott zur Ehr, den Gefallenen zum Gedächtnis, den Lebenden zur Anerkennung dem künftigen Geschlecht zur Nacheiferung, den tapferen Kriegern der glorreichen Feldzüge 1864, 1866, 1870/71“ (Deutsch-Dänischer Krieg, Deutscher Krieg, Deutsch-Französischer Krieg). Gewidmet von der Bürgerschaft zur Jahrhundertfeier 1913“ „
Das von den Einwohnern gestiftete Kriegerdenkmal am Stadtpark wurde um 1950 aufgrund der politischen Verhältnisse und Weisung übergeordneter Dienststellen äußerlich umgewidmet. Die vermeintlichen der Vergangenheit angehörenden Insignien wurden, abgebrochen und durch Umbau und Austausch der Inschriftentafel zum „Ehrenmal für die Helden des antifaschistischen Widerstandskampfes“ umgestaltet. Unter der um den Obelisken laufenden Eichenblattgravierung ist deshalb heute die Inschrift zu lesen: „Ruhm und Ehre den Helden des antifaschistischen Widerstandskampfes.“
Über dem Fries wurde das Zeichen der FIR, des Internationalen Verbandes der Widerstandskämpfer (Fédération Internationale de la Résistance), der internationalen Dachorganisation von Verbänden der antifaschistischen Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime, angebracht.

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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