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27.03.2012, Ahrensfelde - Als kinderfreundliche Kommune ausgezeichnet!

(kk) Am 24. März 2012 weihte der Bürgermeister von Ahrensfelde, Wilfried Gehrke (CDU), und Frank Peters, Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, den neuen Jugendklub der Gemeinde ein. Die Gemeinde Ahrensfelde ließ sich diese Einrichtung 200.000 Euro kosten. Der Standort wurde, so der Bürgermeister mit Bedacht gewählt, leben in der Umgebung des Standortes in der Birkholzer Allee, viele Kinder und Jugendliche. Aber auch, an die etwas weiter weg wohnenden wurde gedacht, hier führt eine Buslinie vorbei, die eine gute Erreichbarkeit gewährleistet. Die Einrichtung soll ein “Treffpunkt für Kinder und Eltern” werden, wünscht sich der Bürgermeister. Auch für die pädagogische Betreuung ist mit der Einstellung einer Fachkraft Sorge getragen.
 

Aber auch sonst steht die Kinder- und Jugendarbeit hoch im Kurs in Ahrensfelde, wurde die Gemeinde dafür bereits als “kinderfreundliche Kommune” ausgezeichnet. Der Klub hat montags bis mittwochs sowie freitags von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Auch Werneuchen besitzt einen Jugendklub, in der Wegendorfer Straße 29. Auffällig sind aber schon einige Unterschiede zur Jugendarbeit in Ahrensfelde. Einen ersten Einblick verrät das Internet. Unter dem Begriff Jugendklub findet der User in Ahrensfelde eine liebevoll und freundlich gestaltete Webseite, die Auskunft über das Anliegen und die Angebote des Klubs aufzeigt. Weder findet man unter diesem noch unter ähnlichem Begriff für Werneuchen etwas Vergleichbares. Solche Hompages gestalten heute viele Kinder und Jugendliche schon selbständig. Laut offizieller Seite des Verwaltungsamtes steht ein PC zur Verfügung. An der Hardware kann es also nicht liegen.

Ein erster Blick vor Ort verrät, dass im Gegensatz zu Ahrensfelde im Umfeld des Jugendklubs als auch des angrenzenden Sportplatzes keine Fahrverbindung des öffentlichen Nahverkehrs existiert. Versteckt, hinter einem Erdwall und einer großen Hecke findet der Suchende dann das Objekt, welches den Jugendklub beherbergt. Es besteht aus aneinander gereihten ehemaligen Baustellen Containern. Wir treffen einige Jugendliche vor dem Objekt. Gefragt, wie weit sie entfernt wohnen, kommt die Antwort, wir wohnen da vorne. Die Jugendlichen, die sich abends im Bahnhofsbereich aufhalten, kommen die auch hier her, lautet die Frage. Nein und wenn dann nur sehr selten. Woran das liegen mag? Es hängt sehr vom Angebot ab. Man muss sich ja doch überwinden, bis hierher zu laufen oder mit dem Fahrad zu fahren und ein Bus fährt ja hier nicht. Und wenn nichts besonderes los ist, tut man sich den weiten Weg nicht an. Auch erfahren wir, dass der Jugendklub heute das erste Mal wieder geöffnet ist, der Klubleiter war krank und dann ist eben geschlossen. Was tut ihr so am Nachmittag oder Abend hier, unsere letzte Frage, hier sitzen, quatschen und manchmal auch ein bischen Sport auf dem Sportplatz. Da hängt aber ein Schild, dass das Betreten des Sportplatzes nur für Training und Spielbetrieb des Sportvereins erlaubt. Auf diese Frage lächeln die Drei uns freundlich an.

Insgesamt macht das Objekt direkt neben dem Sportplatz des SV Rot-Weiß Werneuchen einen eher vergessenen Eindruck. Und dieser Eindruck wird durch den umgebenden Erdwall, hohe Hecken und abgelegten Baumschnitt noch verstärkt. Unlängst stellte der Präsident des Sportvereins Rot-Weiß Werneuchen, Frank Heinze, gemeinsam mit dem Jugendkoordinator Michel Seifert den Abgeordneten des Wirtschafts- und Sozialausschusses ein Projekt zum Bau eines Vereinsheimes vor, dessen Baukosten gesamt die Summe von 1,9 Mio. Euro betragen werden. Darin soll auch der Jugendklub integriert sein. Im Moment schaut es eher nach einer Abgrenzung des Sportvereins gegenüber dem Jugendklub aus. Aber der optische Eindruck kann ja bald der Vergangenheit angehören.
 

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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