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29.09.2012, Schönfeld - Fliegerbombe gesprengt

(JPH) Eine Fliegerbombe mit einem Gewicht von etwa 50 Kilogramm ist auf einem Feld am Ortsrand von Schönfeld gesprengt worden. Landwirt Udo Becker hatte sie dort am Dienstag gefunden. Udo Becker staunte nicht schlecht, als er von seinem Trecker einen Blick nach hinten warf. Der 39-jährige war auf dem Feld des Landwirtschaftsbetriebes Agronomia mit dem Einsammeln von Steinen beschäftigt. Was da allerdings vor den schweren Stahlzinken der Sammelmaschine aus dem Boden ragte, sah nicht nach Überresten aus der Eiszeit aus. "Ich wollte das Ding schon aufnehmen, hatte es mir dann aber nochmal anders überlegt

 

und bin ausgestiegen, um es genauer anzusehen", erzählte Becker später. Er entfernte mit der Hand den Sand von dem rostigen Stück Metall und informierte dann kurz entschlossen das Büro der Agronomia in Tempelfelde. Dort rief man sofort die Polizei an. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) kam noch am gleichen Nachmittag. Becker hatte eine Fliegerbombe mit etwa 50 Kilogramm Gewicht und russischem Zünder gefunden. Die Entscheidung von Jens Simon vom KMBD fiel nach gründlicher Untersuchung: Die Bombe ist nicht transportfähig - die Sprengung erfolgt auf dem Feld.
Daraufhin wurden die Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Der Zeitpunkt der Sprengung wurde auf 10 Uhr am Mittwoch festgelegt. Polizei und Freiwillige Feuerwehr Werneuchen stellten einen Absperrradius von 500 Metern sicher. Der Einsatz für die fast zwanzig Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Schönfeld und Willmersdorf begann bereits um 7 Uhr. Unter der Leitung von Stadtbrandmeister Rainer Sachse in Zusammenarbeit mit der Polizei wurden Straßensperren errichtet. Kurz vor der Sprengung wurden die angrenzenden Häuser vorübergehend evakuiert.
Das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in zwei Meter Tiefe vergraben. Um die Sprengstelle in einer Bodensenke in der Nähe des Fundortes wurden große Mengen Strohrollen aufgestapelt. Gegen 10.10 Uhr erfolgte die Sprengung. Eine Erdfontäne erhob sich 20 Meter in die Luft. Nach einem Moment der Stille und weiteren fünf Sekunden - verbunden mit einem lauten Knall - war alles vorbei.
Rainer Sachse wies noch einmal eindringlich auf die Gefahren hin, die von Munition und Munitionsteilen ausgehen kann. In diesem Fall handelten alle Beteiligten besonnen und professionell.


Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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