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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


17.12.2012, Werneuchen - Fehlende Schulwegsicherung – Schuldiger gefunden!

(kk) Im MOZ Beitrag “Bürgermeister appelliert an die Eltern” vom 10.12.2012 geht es (zum unendlichsten Male) um die Frage eines sicheren Schulweges zur “Grundschule Im Rosenpark”. Dem aufmerksamen Leser könnte klar werden, dass es schon gleich im ersten Absatz des Beitrages nicht um den sicheren Schulweg geht, denn hier sind alle Messen längst gesungen, sondern um den Versuch, für die gefundene Lösung, die bei den Eltern auf Unzufriedenheit stößt, eine Begründung oder wenigstens einen Schuldigen, zu finden.
Auf die Nennung eines Schuldigen braucht der Leser auch nicht lange zu warten, der wird mitgeliefert und es ist der Vorsitzende des Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Ordnung, Juri Geißler (SPD).
Angeblich wäre es Offen, wann sich der Bauausschuss noch einmal mit dem Thema Schulwegsicherheit in der Wesendahler Straße befassen würde. Auch wäre der Vorsitzende Juri Geißler (SPD) telefonisch nicht zu erreichen und sein Stellvertreter Fred Engelke (UWW) hätte darauf hingewiesen, dass bereits eine Sitzung des Ausschusses ausgefallen sei. Aus der SPD Fraktion hieß es, dass Geißler zurzeit beruflich sehr eingespannt sei.
Der MOZ-Artikel berichtet nicht, dass gerade Juri Geissler als Vorsitzende des Bauausschusses die Frage aufwarf, ob ein sicherer Schulweg Im Rosenpark im Kreuzungsbereich der Wesendahler Str. / Ecke Goethestr. für die Schulkinder gewährleistet sei und kurzerhand eine Ostsbegehung auf die Tagesordnung einer Bauausschussitzung setzte.
Im Juli 2012 trafen sich darauf die Verantwortlichen des Kreises Barnim, der Verwaltung Werneuchen und des Bauausschusses der SVV Werneuchen und es wurde festgestellt, dass eigentlich die gesamte Wesendahler Str. langfristig erneuert und die Kreuzung übersichtlicher gestaltet werden muss. Das allmorgendliche Fahrzeugaufkommen wäre durch Schulbusse und Eltern die ihre Kinder zur Schule fahren für etwa eine Stunde sehr hoch und eine sichere Straßenüberquerung durch die Schulkinder für diese Zeitspanne nicht gewährleistet.
Bis aber für eine solche Erneuerung und Verbreiterung der Wesendahler Straße die benötigten finanziellen Mittel bereit stünden, wurde als Übergangslösung für mehr Sicherheit der Schulkinder eine Einengung der Wesendahler Str. beschlossen.
Der vom Bauausschussvorsitzenden vorgeschlagene Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) wurde dagegen von der Verwaltung und vom Kreis Barnim abgelehnt, weil dies die Straßenverkehrsordnung nicht hergeben würde.
Die Kreuzung läge bereits in einer Tempo 30 Zone und ein Fußgängerüberweg wäre nur erforderlich, wenn die Fahrzeugstärke so hoch ist, dass eine sichere Überquerung durch ein ebenfalls hohes Fußgängeraufkommen dies nötig machen würde. Dies wäre aber nicht der Fall und anstatt des kostengünstigen Zebrastreifens wurden für eine Straßeneinengung nun Mittel in einer Höhe von etwa 26.000 Euro in die Haushaltsplanung 2013 eingearbeitet.
Der Beitrag der MOZ suggeriert, dass es hierzu nun einer Sitzung des Bauausschusses bedürfte und entsprechende Verzögerungen durch die Abwesenheit Juri Geisslers zu begründen seien.
In dem Beitrag findet sich kein Wort darüber, dass die Verwaltung Werneuchen sich gemeinsam mit dem Kreis Barnim mit dem Thema befasste ohne die Stadtverordneten, die Eltern oder die Schule mit einzubeziehen. Kein Wort darüber, dass die Eltern zur Selbsthilfe griffen und eine Verkehrszählung organisierten. Kein Wort, dass bereits die Verwaltung unter Bürgermeister Horn selbst festgelegt hat, wie zu verfahren sein wird.
Nun wird jeder Leser dieses MOZ-Beitrages wissen, dass das jahrelange Tauziehen, doch tatsächlich daran hängt, dass der Stadtverordnete Juri Geißler seit den letzten drei Monaten seinem Beruf nachkommen muss!
Wer hat den Moz-Redakteur bestellt? Von wem bezog er seine Informationen? Ist der MOZ Beitrag schon der Beginn eines Wahlkampfes für die eventuell stattfindenden Neuwahlen zum Bürgermeister in Werneuchen? Zu diesem Schluss könnte man kommen, denn ein kritischer oder allumfassender Beitrag zur immer noch nicht erreichten Sicherheit des Schulweges hätte die schwache Arbeit der Verwaltung mit einbeziehen müssen.


Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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