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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


25.03.2013, Werneuchen - Brandenburger Märker – ein “Alibi”? - Internetportal

(kk) Langsam scheint sich die Farbblindheit der Märker-Ampel oder der sie bedienenden Verwaltungsmitarbeiter für die Stadt Werneuchen zu bessern. Tatsächlich kann nun der User, der einen Mangel anzeigen möchte den Werdegang der Entscheidungsfindung im Amt entsprechend der roten-, gelben oder grünen Ampelphase nachvollziehen. Leider ist es mit den positiven Nachrichten damit auch schon wieder vorbei. Ein Beispiel soll dies untermauern.

 

Da wird eine defekte Straßenlampe gemeldet. Die Ampel erstrahlt in schönem Rot mit dem Hinweis, dass der Vorgang zur Bearbeitung weitergeleitet wurde. Dann wechselt die Farbgebung auf gelb mit dem Hinweis, dass die Wartungsfirma mit der Reparatur beauftragt worden ist. Und siehe da, auch das grüne Feld ist voll Funktionstüchtig zusammen mit der Erfolgsmeldung, die Straßenlampe sei repariert.
Fazit, die Märker Ampel funktioniert, nur nicht die Straßenlampe, die hat weiterhin den selben Defekt aufzuweisen. Also, wird nochmals eine Meldung abgesetzt. Und wer den Märker und die darin veröffentlichten Meldungen aufmerksam gelesen hat, weiß jetzt schon, welche Antwort nun folgen wird. Natürlich wurde die Lampe repariert aber es ist just ein neuer Schaden an selbiger Straßenlampe aufgetreten, der aber jetzt auch noch behoben wird!
Und da sich solche Vorgänge wiederholen, stellt sich die Frage, ob die beauftragte Firma extra so handelt, um für jeden Auftrag zwei Mal eine Rechnung schreiben zu können, oder ob hier der Mitarbeiter der Verwaltung gar keinen Auftrag erteilt hat sondern mal eben schnell eine Beruhigungspille, mit grüner Farbgebung, unter die Ampel geschoben hat, getreu dem Motto, ist die Straßenlampe wirklich defekt, wird der Bürger da nochmals eine Meldung absetzen. Das spart einen Kontrollgang sowohl um den Defekt als auch die Arbeit der beauftragten Firma zu begutachten.
Wenn also keine Kontrolle ausgeführt wird, dann ist es besser, solche anonymen Antworten gar nicht erst zu geben.
Und da wären wir auch schon bei der Meldung an sich. Der Bürger, der dem Amt bei seiner ureigensten Aufgabe, der Daseinsvorsorge hilft, muss Namen, Mailadresse und Telefonnummer angeben. Warum aber kann der verantwortliche Verwaltungsmitarbeiter anonyme Antworten geben? Doch auf keinen Fall, weil er weiß, dass die nicht richtig sein können, denn eine Kontrolle der ausgeführten Arbeiten hat er ja nicht vorgenommen?
Und kein Bürger oder Abgeordneter kann hinterher nachvollziehen, ob da nicht tatsächlich zwei Rechnungen für ein und die selbe Sache geschrieben worden sind.


Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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