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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


08.10.2013, Werneuchen - Neuer Schwabenstreich der Stadtverordneten?

(mk) Im Haushaltsentwurf der Stadt Werneuchen war von den Stadtverordneten ein Posten von 26.000 Euro für den Bau einer Fahrbahneinengung in der Wesendahler Straße eingestellt worden.
Hiermit sollte angeblich ein Problem gelöst werden, welches seit dem Bestehen der Grundschule und der Wesendahler Straße als Hauptzufahrtsstraße existierte und im Wesentlichen darin bestand, dass die Schüler der Grundschule, welche aus Richtung Goethestraße, um die Grundschule zu erreichen die Wesendahler Straße überqueren mußten, keinen direkten Punkt dafür vorfinden konnten.
Auf Anregung von Lehrern, Eltern und Anliegern sollte ein solcher für die Kinder ersichtlicher und nachvollziehbarer Punkt zur Überquerung geschaffen werden.
Die Ortsverbindungsstraße zwischen Werneuchen und Wesendahl war von den Stadtverordneten unerwartet und plötzlich ,vor ein paar Jahren, von Tempo 50 auf 30 km/h herabgesetzt und der vorher gemeinsame Fahrrad- und Fußgängerverkehr getrennt und die Fahrradfahrer, zumeist Kinder, auf die Straße verbannt worden.
Auf diese bereits sehr umstrittene Maßnahme folgte nun die nun umgesetzte Entscheidung der Stadtverordneten, daß es sich wegen der 30-er Begrenzung bereits um eine verkehrsberuhigte Zone handelt und ein Fußgängerüberweg nicht das geeignete Mittel zur Beseitigung des Problems gewesen wäre, sondern nun die Straße an betreffender Stelle einspurig eingeengt werden müsse.
Als Vater und Haupttreiber dieser umstrittenen Idee im vorbereitenden Ausschuss gilt der angeblich sachkundige Einwohner Thomas Gill (SPD). Doch Eltern, Lehrer und Anlieger liefen darauf vergeblich Sturm gegen die Thomas Gill (SPD) folgende Gefälligkeitsentscheidung vieler Stadtverordneten, denn diese blieben stets der Meinung, dass diese Maßnahme nicht das gewünschte Resultat zur Folge haben könne.
Autofahrer könnten, in der morgendlichen Eile vornehmlich auf den Wunsch fokussiert sein, als erste die Einengung zu passieren und womöglich davor sogar beschleunigen, lediglich den entgegenkommenden Verkehr und nicht die Kinder beachtend. Für die Kinder wäre eine Einengung keine „ausgewiesene" Stelle zur Straßenüberquerung. Die Einengung würde zudem, spätestens in den Wintermonaten, zu einem unüberschaubaren Chaos an der Kreuzung Wesendahler Straße/ Goethestraße führen, was auch nicht zur verstärkten Obacht der Autofahrer beitragen könne. Die Tatsache, dass es sich bei dieser 26.000 Euro Maßnahme um einen temporären Eingriff bis zur kompletten Neugestaltung der Kreuzung handeln soll, trug hier maßgeblich zu noch mehr zum Unverständnis für eine derartige Investition bei.
Per Petitionen, Briefen und Unterschriftenaktionen wurden die Stadtverordneten, sowie auch die zuständige Kreisverwaltung um eine plausible Erklärung gebeten, warum die Schaffung eines Fußgängerüberweges nicht das geeignete Mittel zur Minimierung des Problems darstellen würde.
Die Gefahren für die Kinder sinken demnach kaum und anstatt die allmorgendliche etwa einstündige Verkehrsstoßzeit zu verbessern sorgen die Stadtverordneten nun für eine ständige, durchgängige Nacht- und Tag Verkehrsbehinderung auf dem Hauptzubringer für die Rosenparksiedlung, dem südlichen Rudolfshöhe und dem geplanten Gewerbegebiet auf dem Flugplatz.


Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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