Straßenliste Wahlanfechtung Feuerwehr Jugendfeuerwehr Videos Inhaltsverzeichniss Kontakt Gästebuch Impressum

Startseite
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014


Heimatkundliches aus Werneuchen und der Umgebung


Satzungen der Stadt Werneuchen



Startseite
GO der SVV
Wasserbetrieb
Schmutzwasser
U-Siedlung
Vereine
Straßennutzung
Straßenreinigung
Verwaltung


Flag Counter Werneuchner Onlinezeitung


download

Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


31.10.2013, Werneuchen - Neues zur Ortsumfahrung B158n

(kk) In der letzten Sitzung der SVV Werneuchen gaben die Stadtverordneten eine Stellungnahme zu den, laut Bundesverkehrswegeplanung vorgesehenen Ortsumfahrungen Seefeld/Löhme und Werneuchen, genannt B158n, ab. Danach wird einer Umfahrung für Seefeld/Löhme zugestimmt jedoch die Ortsumfahrung für Werneuchen abgelehnt.
Zuvor hatte der Werneuchener Bürgermeister, Burkhardt Horn (Die Linke), noch in der MOZ erklären lassen, Zitat in der MOZ vom 15.07.2013, “Wir wissen nicht, wie diese Maßnahmen dorthin gekommen sind”.
Seit dem Jahr 2003 wird im Bundesverkehrswegeplan der Ausbau der B158n geführt. Grund hierfür ist ein Entwicklungs- und Handlungskonzept der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA für den weiteren Infrastrukturausbau der Verkehrswege in der Europazone mit dem Schwerpunkt der so genannten Ost-West-Achse, in der auch die B158 eingebunden worden ist. Ziel soll es sein, durchgängige Verkehrswege im Detail von Berlin bis nach Moskau und darüber hinaus auszubauen.
Umfangreiche weitere Untersuchungen in den letzten Jahren haben die Planungsgründe für den Ausbau der B158n einschließlich der zu bauenden Umfahrungen bestätigt, hier “Deutsch-Polnischer Entwicklungsraum … grenzübergreifende Investitionen”, um nur eine zu nennen.
Wird in Ahrensfelde seit dem Jahr 2003 über die dortige zu bauende Umfahrung in aller Öffentlichkeit debattiert, wovon so mancher Grundstücksbesitzer auch profitierte, wird in Werneuchen darüber kein Wort verloren. Bundesregierung und Land Brandenburg veröffentlichten immer wieder Forderungen an die Bürger und Gemeinden, sich an dieser Planung zu beteiligen. Letzte Aufforderung hierzu stammte vom Brandenburger Infrastrukturminister mit Termin 30. April 2013!
Laut einer Anfrage von Bundestagsabgeordneten antwortete die Bundesregierung, dass diese geplanten Maßnahmen bis 2014 durchgängig Baurecht erhalten werden.
Welchen Stellenwert die Ablehnende Haltung der Werneuchener Abgeordneten (ohne Bürgerbeteiligung) hat, abgesehen davon dass der Abgabetermin schon längst überschritten ist, lässt sich aus dem Bundesfernstraßengesetz ableiten. Danach liegt die B158 in der Trägerschaft des Bundes. Er ist Eigentümer und trägt auch die Baulast (Kosten). Ausnahmen beim Straßenverlauf in geschlossenen Ortschaften bestehen nur, wenn die Gemeinde mehr als 80.000 Einwohner zählt. Da ist Werneuchen zwar knapp dran, aber es reicht wohl nicht um hier ein maßgebliches Stimmrecht zu erhalten.
Unbestätigten Berichten zur Folge, sollen im Bereich der neu zu bauenden Umfahrung Werneuchen, bereits Interessenten nach geeigneten Grundstücken Ausschau halten, so zum Beispiel für eine Tankstelle.
Die in den letzten Jahren erfolgten weiteren Untersuchungen zur Entwicklung der Verkehrslage lassen viele, für Kommunalpolitiker wichtige Ergebnisse, auch in anderer Sicht erkennen. So wird bis zum Jahr 2025 prognostiziert, dass sich der Anteil der grenzüberschreitenden Dienstleitungen und der Pendler mehr als verdoppeln wird. Im Jahr 2010 fuhren durch Werneuchen täglich über 11500 Fahrzeuge. Zukünftig wird mit weit mehr als 20.000 Fahrzeugen gerechnet. Mit dieser Prognose und der Verkehrsführung wird Werneuchen der Dringlichkeit des Baus einer Umfahrung mit Ahrensfelde gleichgesetzt.
Aber auch solche Prognosen entnommen der Verkehrswegeplanung haben großes kommunalpolitisches Gewicht , so wird sich im Barnim der Anteil Jugendlicher im Alter von 0-14 Jahren um 40% steigern, der Anteil der Barnimer im Alter von 15-64 um 20% steigen, um nur ein Ergebnis zu nennen. Daraus ergeben sich viele kommunalpolitische Fragen, die einer Antwort bedürfen, wie den weiteren Ausbau der Infrastruktur, Wohnungsbau oder Entwicklung von Schulen, Kitas oder DSL sowie Ansiedlung von Gewerbe in der Region.
Eines ist sicher, Totschweigen hält die Entwicklung um und in Werneuchen nicht auf. Aber aktiv an der Planung und Gestaltung der Umfahrung Werneuchen mitzuwirken, hätte eventuell einen Weg frei gemacht, für einen Fahrradweg von Werneuchen nach Tiefensse?

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

Impressum  Kontakt