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08.11.2013, Eberswalde - Feuerteufel gefasst - Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Von Ende September bis Ende Oktober 2013 kam es in Eberswalde zu insgesamt drei Bränden in einem Mehrfamilienhaus an der Senftenberger Straße. Eine Vielzahl von dortigen Mietern wurden durch diese Brände gefährdet, teilweise erlitten Anwohner sogar Verletzungen, welche ärztliche Behandlungen nach sich zogen. Der Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Barnim ist es im Zuge ihrer Ermittlungen nun gelungen, den Tatverdächtigen zu ermitteln. Hierbei handelt es sich um einen 30-Jährigen aus Eberswalde, welcher in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war.
Am 27.09.2013, gegen 01.00 Uhr, meldete sich ein namentlich unbekannter Anrufer über den Notruf und alarmierte Feuerwehr und Polizei, da es nach seinen Aussagen in einem Mehrfamilienhaus an der Senftenberger Straße zu einem Brand gekommen war. Die Einsatzkräfte fuhren daraufhin unter der Nutzung von Sonder- und Wegerechten zu dem beschriebenen Mehrfamiliehaus, konnten jedoch keinen Brand feststellen. Ein Rückruf beim Alarmierenden war nicht möglich.
Nachdem die Einsatzkräfte den Einsatzort wieder verlassen hatten, meldete sich gegen 02.00 Uhr erneut ein Anrufer über den Notruf und zeigte wiederholt einen Brand an. Ein weiteres Mal begaben sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei zum Einsatzort. Dieses Mal wurde im Hausflur des Mehrfamilienhauses ein brennender Stuhl festgestellt. Dieser konnte zügig abgelöscht werden. Zu einem Übergreifen auf das Mehrfamilienhaus kam es nicht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Polizeiinspektion Barnim leitete ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung ein. Hinweise zu dem möglichen Täter gab es zu diesem Zeitpunkt nicht.
Am 31.10.2013 kam es erneut in dem Hauseingang des Mehrfamilienhauses an der Senftenberger Straße zu einem Brand. Ein Unbekannter hatte gegen 02.00 Uhr einen Rollstuhl im Hausflur entzündet. Der Brand konnte gerade noch rechtzeitig gelöscht werden, sodass die Bewohner des Hauses in ihren Wohnungen verbleiben konnten. Drei Kinder im Alter von zehn bis dreizehn Jahren erlitten jedoch eine Rauchgasintoxikation und mussten in einem nahe gelegenen Krankenhaus versorgt werden.
Gegen 05.00 Uhr brannte es erneut im Hauseingang des Mehrfamilienhauses. Im Keller des Hauses war ein Puppenwagen angezündet worden. Auch bei diesem Brand erlitt ein 12-Jähriger eine Rauchgasvergiftung und musste ärztlich versorgt werden. In beiden Fällen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen. Spätestens hier war klar, dass es sich vermutlich um ein und den selben Täter handeln muss.
Die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Barnim ermittelte mit Hochdruck, um den Verursacher für die Brände ausfindig zu machen. Im Zuge der Ermittlungen führten mehrere Indizien die Ermittler zu einem 30-Jährigen aus Eberswalde. Der Tatverdacht konnte im Laufe des Ermittlungsverfahrens so erhärtete werden, dass der 30-Jährige bei seiner kriminalpolizeilichen Vernehmung einräumte, die Brände gelegt zu haben. Zu seiner Motivation machte er keine Aussagen. Weiterhin konnte er als Anrufer identifiziert werden, welcher am 27.09.2013 über den Notruf Feuerwehr und Polizei alarmiert hatte, ohne dass es im Mehrfamilienhaus brannte. Der 30-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen.
In enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde Haftantrag gegen den Tatverdächtigen gestellt. Die zuständige Richterin vom Amtsgericht Eberswalde erließ daraufhin Haftbefehl. Der 30-Jährige wird im weiteren Verlauf in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Bei den drei Bränden entstand ein Sachschaden von insgesamt fast 20.000 €. Bei allen Bränden kam der kriminaltechnische Tatortdienst zum Einsatz und sicherte vorhandenes Spurenmaterial. Der 30-Jährige muss sich nun Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung und Notrufmissbrauch stellen. Die Kriminalpolizei in Eberswalde führt die weiteren Ermittlungen diesbezüglich.

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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