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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


13.11.2013, Werneuchen - Bürgermeister Horn zum DSL Ausschreibungsverfahren

Liebe Bürgerinnen und Bürger, in unregelmäßigen Abständen und mit abnehmender Tendenz erhält die Stadtverwaltung von Bürgerinnen und Bürger und potenziellen Neubürgern Anfragen zur Versorgung mit DSL. Nun könnte man daraus schließen, dass das Interesse an dieser Versorgung in den Hintergrund getreten wäre oder die angebotenen Alternativen durch Satellitenanlagen oder LTE ausreichend seien. Nun, dies mag auf den ersten Blick so scheinen, jedoch ist die Erwartung, dass man auch in Werneuchen und seiner Ortsteile mit den modernsten Informationsleitungssystemen ausgestattet ist ungebrochen bzw. steigend. Alles andere wird als Zwischenlösung, von Ausnahmen abgesehen (der persönliche Bedarf spielt hier sicher eine große Rolle), empfunden.
Sieht man einmal zurück und fragt sich, warum gibt es denn in Werneuchen keine flächendeckende DSL – Versorgung, stellt man fest, das es im Barnim, wie an manch anderen Orten auch, schwierig war, eine komplette Versorgung mit Breitband über den freien Markt hinzubekommen. Die Gründe liegen in technischer und topografischer Natur, die eine Versorgung nicht bezahlbar bzw. viel zu teuer machten. Anfang der 90-er Jahre wurden in unserem Bereich neu Opal- oder Hytas-Glasfaserkabel verlegt. Diese eignen sich zwar für die Telefonversorgung und stellten seinerzeit eine der besten technischen Lösungen dar, jedoch kam später mit DSL, ein Übertragungsverfahren, das mit diesen Glasfaserkabeln technisch nicht zu realisieren ist.
So kam es auch bei uns zu vielen Einzellösungen – über Förderprogramme und auch privat mit Satellitenanlagen und später mit LTE. Für Wirtschaftsbetriebe hatten die Telekommunikationsanbieter stets Einzellösungen im Angebot, die allerdings auch ihren Preis haben. In den Ortsteilen scheiterten Lösungen in der Regel daran, dass es nicht im ausreichenden Maße Interessenten für Alternativlösungen gab. Hierzu fanden einige Zusammenkünfte statt.
Jetzt hat das Land Brandenburg mit einem Förderprogramm einen neuen Lösungsansatz gefunden: die flächendeckende Ertüchtigung der KVZs, also der Verteilerkästen in ganz Nordbrandenburg. Das Programm heißt „Brandenburg 2010“ und will die Komplettversorgung bis Frühjahr 2015 mit Fördermitteln der EU realisieren.
Für den Barnim und damit auch für unseren Bereich, läuft derzeit das Ausschreibungsverfahren. Im Ergebnis wird das Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg mit einem Telekommunikationsunternehmen einen Vertrag abschließen, der das Unternehmen dazu verpflichtet, die Region bis Frühjahr 2015 zu versorgen. Jeder Verteilerkasten soll dann mindestens 6Mbit/s an jeden Kunden bringen können.
Neu ist auch der technische Ansatz bei dieser Lösung. Es werden diesmal nicht Kommunen an sich versorgt, sondern die Verteilerkästen und damit direkt die Bürger (Kunden). Der Versorger muss übrigens später seine Leitungen auch allen anderen Anbietern öffnen, so dass die Versorgung auf dem lande am Ende den Städten angeglichen sein wird.

Burkhard Horn
Bürgermeister

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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