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Weihnachtszeitung der Stadt Werneuchen von 1948


22.12.2013, Werneuchen - Stadtbrandmeister zog Bilanz

Werte Kameradinnen und Kameraden, ich möchte euch für die gezeigte Einsatzbereitschaft und für die aufopferungsvolle sowie selbstlose Tätigkeit im Dienste der Allgemeinheit danken. Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und es ist wieder an der Zeit um auf einereignisreiches Jahr zurückzublicken indem es für die Feuerwehrmitglieder unserer Stadt galt, mit viel Einsatzbereitschaft und Engagement, der Tradition zum Schutze der Bürger und ihrer Güter gerecht zu werden. In unserer Feuerwehr sind zur Zeit169 aktive Mitglieder im Einsatzdienst davon 30 Frauen, 59 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie 51 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilungen organisiert. Auch in diesem Jahr wurden wir zuzahlreichen Bränden, Verkehrsunfällen, Folgen von Naturereignissen, Türnotöffnungen und vielem mehr alarmiert. Das Einsatzgeschehen wird immer komplexer und unterstreicht die Bedeutung für unser Dasein. Einen Höhepunkt im Einsatzgeschehen möchte ich speziell erwähnen. Die Hochwassersituation in den frühen Sommermonaten war deutsch-landweit dramatisch und so musste auch die Brandschutzeinheit des Landkreises Barnim zur Hilfe alarmiert werden. Einsatzauftrag: Elbehochwasser-Hilfe für den Landkreis Prignitz in Wittenberge. In kurzer Zeit galt es schnell zu organisieren und zu handeln. Die Brandschutzeinheit rückte am Morgen des 6. Juni  mit 143 Kameradinnen bzw.  Kameraden, davon 15 aus unserer Stadt, für 2 Tage nach Wittenberge ab. Mit Kompetenz und einer starker Kameradschaft halfen wir den Menschen hier in ihrer Not. Den Dank für diesen besonderen Einsatz gilt es aber nicht nur den Mitfahrenden auszusprechen, sondern allen Kameradinnen und Kameraden, die in dieser Zeit den Grundschutz in unserer Stadt mit ihren Ortsteilen aufrechterhalten haben. Es ist klar, wenn 15 verfügbare Mitglieder unserer aktiven Wehren weg sind, sind die anfallenden Aufgaben „zu Hause“ trotzdem abzusichern bzw. zu bewältigen. Dies ist uns gelungen! Nun möchte ich das Einsatzgeschehenverlassen und zu dem kommen, was als Grundlage für die sach- und fachgerechten Feuerwehrarbeit notwendig ist – die Aus-, Fort- und Weiterbildung. Im zurückliegenden Jahr haben unsere Feuerwehrmitglieder neben den zu erbringenden 40 Stunden in der laufenden Ausbildung an den Standorten viel Zeit für den Besuch an überregionalen Ausbildungen aufgebracht. Sie besuchten Kreisausbildungen und spezielle Fach- bzw.  Führungskräfteausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt. Man darf hierbei nicht vergessen, das alle diese Ausbildungen in der Freizeit erfolgen bzw. die Freistellung von der Arbeit bedürfen, was auch den Arbeitgebern nicht immer leicht fällt. Um so mehr ist anzuerkennen, dass wir mit den absolvierten Lehrgängen den notwendigen Qualifizierungsstand unserer Feuerwehren auf hohem Niveau halten. Die Jugendwarte in unseren Ortswehren engagieren sich aufopferungsvoll, um unsere Jüngsten auf den späteren Dienst in der aktiven Einsatzabteilung vorzubereiten. Es ist herzerfrischend wie sich die Kinder und Jugendlichen voll Leidenschaft das Wissen und Handeln eines Feuerwehrmitgliedes aneignen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten umsetzen bzw. anwenden. Sei es z. B. der Jugendfeuerwehr-Kreisausscheid im Feuerwehrwettkampfsport am 28. September oder die am 2. November in Zepernick durchgeführte jährliche Abnahme der Jugendflamme 1 und 2, die Arbeit der Jugendwarte und ihrer Helfer trägt Früchte. Hoffen können wir nur, dass die Jugendfeuerwehrmitglieder auch später unsere Reihen verstärken können. Leider weiß man ja nicht wie bzw. wo sich ihr weiterer Lebensweg fortsetzt. Sei es die Lehr- oder die Arbeitsstelle, hier spielen viele Faktoren eine entscheidende Rolle. Wir sind gut beraten, bei der Nachwuchsgewinnung unseren bisherigen Weg weiter zu gehen und permanentweiter die „Werbetrommel“ für unsere Sache zu rühren. Auch die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sind ein fester Bestandteil unserer Gemeinschaft. Sie haben immer ein „offenes Ohr“ für uns und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung. In diesem Jahr wurde die nun schontraditionelle Sommerfahrt ins „Ukranenland“ durchgeführt und ich denke sie hat allen gefallen. Ihr gehört dazu! Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass es den kommunalen Verantwortungsträgern in unserer Stadt  sehr bewusst ist, wie wichtig eine leistungsfähige Feuerwehr ist. Sie setzen sich stets dafür ein, dass die materiell-technischen Voraussetzungen gegeben sind, um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. An dieser Stelle auch Ihnen vielen Dank! Dies ist sicherlich nur ein kurzer und grober Rückblick auf das Jahr 2013. Die unzähligen Aktivitäten und Beteiligungen am gesellschaftlichen Leben in den Ortsteilen hier aufzuzeigen, würde den Rahmen sprengen. Wichtig ist, ohne uns geht es nicht undwir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten immer das Bestreben, so gut wie möglich zu helfen und uns einzubringen. Ich danke Euch für Eure ehrenamtliche Arbeit, ich danke den Mitgliedern unserer Feuerwehr für ihr Engagement, ich danke den kommunalen Verantwortungsträgern für die Unterstützung. Gemeinsam werden wir den weiteren Weg beschreiten, um die kommenden Aufgaben zu lösen und uns den Anforderungen sowie Herausforderungen der Zukunft stellen. Dazu wünsche ich uns allen viel Kraft und Gesundheit. Den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr unserer Stadt mit ihren Angehörigen sowie allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wünsche ich ruhige, schöne, besinnliche Weihnachten und einen guten Übergang in das Jahr 2014.Rainer Sachse Stadtbrandmeister

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit
ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen
Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-

Hinweis: Nachrichtentexte geben den Sachstand am Tag ihrer Veröffentlichung wieder.

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